Warum Pia Steiner und Natalie Wenkel gerne ihre Arbeit teilen.

Job-Sharing.

Pia Steiner, 43, war früher allein Chefin Fernverkehrspersonal in Luzern. Seit gut einem Jahr teilt sie sich diese Stelle in Zürich mit Natalie Wenkel, 43. Zuvor war Steiner in Kanada und wurde Mutter. Nun ist sie an zwei Fronten gefragt, als Mami und als Chefin Zugpersonal. Das Zeitmanagement sei beim Pensum von 50 Prozent eine Herausforderung, sagt Steiner. Aber ihre Einstellung habe sich nicht geändert: «Was ich mache, mache ich mit Herzblut.»

In Natalie Wenkel hat Pia Steiner die passende Partnerin fürs Jobsharing gefunden. Zusätzlich zu ihrer halben Cheffunktion ist Wenkel zu 50 Prozent selbst als Reisezugbegleiterin im Einsatz: «Ich mache das gern und bleibe dank meinen Touren beim Praktischen dran.»

Wichtig fürs Jobsharing ist die klare Aufteilung der Aufgaben. Die rund 30 Zugbegleiter sind alle einer Vorgesetzten zugeteilt. Für die eine Hälfte ist Steiner zuständig, für die andere Hälfte Wenkel. Rund ein Drittel des Zugsbegleiterteams arbeitet selbst Teilzeit.

Beide Jobsharerinnen schätzen die Teilzeit-Reisezugsbegleiter und –begleiterinnen in ihrem Team: «Das ist ein Gewinn für die Bahn, weil die Mitarbeitenden unterschiedliche Erfahrungen mitbringen.»

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