Toolbox für Sharing Zonen.

Am Zürich HB wird eine Sharing Zone für eTrottis und eBikes pilotiert.

Die rot markierte Zone beim Aufgang Sihlpost ist ein vorerst zeitlich begrenzter Test, der Erkenntnisse darüber bringen soll, ob eine klar definierte Abstellzone für eTrottis und eBikes einen Mehrwert für Kundinnen und Kunden schafft. Ziel der Installation auf dem Europaplatz ist es, das Umsteigen von der stark boomenden Mikromobilität auf die Bahn zu vereinfachen.   

Die SBB ortet mit der zunehmenden Nutzung von eTrottis und eBikes das Bedürfnis, die geteilten Mobilitätsträger besser zugänglich zu machen und in einer Sharing-Zone zu bündeln. Die Zone besteht aus modularen Elementen, die sich je nach Platzverhältnissen flexibel kombinieren lassen. Der stark frequentierte Vorplatz beim Aufgang zur Sihlpost wurde für den Testlauf ausgewählt, um möglichst aufschlussreiche Informationen über den Nutzen und die optimale Gestaltung einer solchen Zone zu sammeln. Die Resultate aus dem Piloten in Zürich sollen in die Projektierung zukünftiger Sharing-Zonen an anderen Bahnhöfen der SBB einfliessen. Für die Testphase werden auf der Sharing-Zone am Zürcher Hauptbahnhof eBikes des Anbieters Bond und eTrottis der Anbieter Voi und Tier integriert. Mit allen drei unterhalten die SBB Kooperationspartnerschaften.   

Sharing-Mobilität ist ein globaler Trend.

Immer mehr Anbieter rollen primär in den Städten innovative Sharingsysteme aus. Besonders häufig handelt es sich hierbei um gesharte Fahrzeuge aus dem Bereich Mikromobilität. Diese Fahrzeugkategorie umfasst verschiedene Fahrzeugtypen wie Fahrräder, E-Bikes oder E-Trottis, die für kürzere Strecken bis ca. 10km zum Einsatz kommen. Dabei werden die Fahrzeuge meist in einem Freefloating System angeboten. Dies bedeutet, dass die Fahrzeuge ohne fixe Standorte in einem definierten Gebiet frei verteilt sind und per Smartphone ausgeliehen werden können. Dabei müssen die Fahrzeuge für die Beendigung der Ausleihe nicht an den Startstandort zurückgebracht werden. 

Auch in der Schweiz werden Mikromobilitätsangebote im Freefloating Sharingsystem immer häufiger, wobei eine höhere Konzentration solcher Angebote bisher vor allem in den Städten Zürich und Basel vorzufinden ist. Die Chancen und Risiken dieses Trends für die SBB werden von der Innovationseinheit Neue Mobilitätsdienstleistungen beobachtet und mit Pilotprojekten geprüft. 

Sharing-Mobilität aus einer Hand.

Das Forschungsprojekt “yumuvLink öffnet in neuem Fenster.” der SBB, Zürcher Verkehrsbetriebe und der ETH Zürich bietet für Nutzer*innen von Sharing-Mobilität eine praktische App, bei welcher die Buchung, Nutzung und Bezahlung von Mikromobilität, kombiniert mit dem öffentlichen Verkehr, individuell und bequem aus einer Hand verfügbar ist.

 

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