SBB übernimmt Beitrag zur Sanierung der Pensionskasse.

Die SBB und ihre Vertragspartner haben sich geeinigt: Die SBB übernimmt ab 1. Januar 2005 auch den Arbeitnehmeranteil zur Sanierung der Pensionskasse. Für individuelle Massnahmen erhöht die SBB zudem die Lohnsumme um 1,25 Prozent.

Die Verhandlungen standen unter einem ungewöhnlichen Vorzeichen. Statt einer generellen Lohnerhöhung schlug die SBB vor, den Arbeitnehmeranteil zur Sanierung der Pensionskasse zu übernehmen. Seit 1. Juli 2003 zahlen SBB und Mitarbeitende auf Beschluss des Stiftungsrates neben den ordentlichen Beiträgen je 1,5 Prozent des versicherten Verdienstes als Sanierungsbeitrag an die Pensionskasse. Die Personalverbände stimmten nach drei Verhandlungsrunden dem Vorschlag zu. SBB-Personalchef Hannes Wittwer wertet das Resultat als sehr gute Lösung für die SBB und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. «Damit haben unsere Mitarbeitende unterm Strich deutlich mehr.» Die Teuerung sei ausgeglichen. Die Vereinbarung ist für die Pensionskasse kostenneutral. Davon ungeachtet gehen die Sanierungsbemühungen weiter.

Für individuelle Lohnmassnahmen stellt die SBB 1,25 Prozent der Lohnsumme bereit. Wegen der Einführung des neuen Gesamtarbeitsvertrages (GAV) und der damit verbundenen Umstellung des Lohnsystems finden die individuellen Lohnanpassungen 2005 in zwei Stufen, per 1. Januar und per 1. Juli, statt.

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