Ab Sonntag gilt der neue Fahrplan der Bahn 2000.

In der Nacht auf Sonntag stellen die europäischen Bahnen um 3.00 Uhr ihren Fahrplan um. Für die SBB und zahlreiche weitere Unternehmen des öffentlichen Verkehrs bringt der neue Fahrplan für Bahn 2000 viele Neuerungen: Mehr Züge, schnellere Verbindungen und noch bessere Anschlüsse. Die SBB bittet die Reisenden, sich über die neuen Abfahrtszeiten rechtzeitig zu informieren.

Es ist ein grosser Schritt für die SBB und für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz: Der neue Fahrplan, der ab Sonntag gilt, bringt für die Kundinnen und Kunden zahlreiche Neuerungen. Rund neunzig Prozent des Fahrplans sind neu – mit entsprechend veränderten Abfahrts- und Ankunftszeiten. Deshalb bittet die SBB die Reisenden, sich rechtzeitig über die neuen Abfahrtszeiten «ihres» Zuges zu informieren: Im Internet, im neuen Kursbuch (erhältlich an den Bahnhofschaltern), via SMS «222» (während des ganzen Monats Dezember gratis) oder beim SBB-Railservice 0900 300 300 (Fr. 1.19/Min.).

Der neue Fahrplan bringt zwölf Prozent mehr Züge und – im Vergleich zu heute – einen täglichen Zeitgewinn von insgesamt 5900 Stunden. Jede Stunde werden rund 3000 Anschlüsse sichergestellt. Bei 58 Prozent der Verbindungen zwischen den vierzig wichtigsten Fernverkehrsbahnhöfen beträgt der Reisezeitgewinn mindestens fünf Minuten. Bei 13 Prozent der Verbindungen allerdings verlängert sich die Reisezeit um mindestens fünf Minuten. Gleichzeitig werden die Tarife erhöht.

Die Umstellung auf den neuen Fahrplan erfolgt europaweit um 3 Uhr früh. Der grosse Fahrplanwechsel in der Schweiz konnte naturgemäss nie geübt werden. Die Stabilität des SBB-Netzes unter Vollbelastung wird sich in den nächsten Tagen zeigen – am Sonntag und an den Folgetagen, wenn der Berufspendler-Verkehr und der Güterverkehr ihren Vollbetrieb aufnehmen.

Kleinere und grössere Störungen auf dem weiten Netz der SBB werden sich auch künftig nicht vermeiden lassen. Die SBB ist aber gut vorbereitet und unternimmt alles, um die Auswirkungen allfälliger Störungen möglichst gering zu halten. Die SBB wünscht allen Reisenden eine gute Fahrt.

Weiterführender Inhalt