Der neue Fahrplan hat sich auch im ersten Berufspendler-Verkehr bewährt.

Der neue Fahrplan für Bahn 2000 hat eine weitere Bewährungsprobe bestanden. Hunderttausende von Pendlerinnen und Pendlern fuhren heute Morgen mit dem öffentlichen Verkehr zur Arbeit. Dabei verlief der Verkehr auf dem SBB-Netz normal. Es kam zu keinen nennenswerten Problemen.

Insgesamt waren am Montagmorgen wie an jedem Arbeitstag mehrere hunderttausend Pendlerinnen und Pendler mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs zur Arbeit – erstmals mit dem neuen Fahrplan für Bahn 2000.

«Ich bin zufrieden. Es läuft alles wie erwartet», zieht Christoph Rudin, Leiter Betriebsführung SBB, die Bilanz des morgendlichen Pendlerverkehrs auf dem SBB-Netz. «Es gab einige kleinere Störungen. Aber auch das ist normal», sagte Rudin.

Zwar führten am Morgen einzelne technische Störungen und vereinzelt Probleme mit dem Rollmaterial zu vorübergehenden Behinderungen. Es kam zu wenigen Anschlussbrüchen, wo Reisende wegen Ankunftsverspätung ihres Zuges den Anschluss verpassten. Insgesamt ist die Pünktlichkeit der SBB-Züge seit Beginn des neuen Fahrplans indes gut und liegt über den Zielwerten. Die Störungen blieben praktisch ohne Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

Einzelne Züge im Regionalverkehr waren am Morgen so gut belegt, dass zahlreiche Reisende keinen Sitzplatz fanden – so etwa in der Zürcher S-Bahn die S8 zwischen Pfäffikon SZ und Thalwil. Die SBB überprüft diese Züge und ist bemüht, da wo nötig Abhilfe zu schaffen.

Die insgesamt 2300 Helferinnen und Helfern an über achtzig Bahnhöfen, die den Kundinnen und Kunden im Umgang mit dem neuen Fahrplan mit Rat und Tat zur Seite stehen, sind beliebt. Viele Reisende scheinen sich zwar gut vorbereitet zu haben auf die erste Fahrt mit dem neuen Fahrplan, vergewissern sich aber vor dem Einsteigen gerne nochmals bei diesen Helfern vor Ort.

Mit dem Berufspendler-Verkehr wird die Stabilität des neuen Fahrplans heute somit einer weiteren Bewährungsprobe unterzogen. Hinzu kommt der Güterverkehr. Dieser verkehrt ab heute Abend mit Volllast. Nach dem Ausflugsverkehr am Sonntag und dem Pendler- und Agglomerationsverkehr am Montag stellt der Güterverkehr ab der Nacht auf Dienstag dann die dritte Stabilitätsprobe dar für den neuen Fahrplan für Bahn 2000.

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