Der Verkauf an die Stadtwerke Konstanz ist für die SBS-Mitarbeitenden die beste Lösung.

Der Verkauf der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft SBS verzögert sich, da ein Minderheitsaktionär den Rechtsweg eingeschlagen hat. Heute trafen sich die Parteien vor dem Friedensrichter. Die SBS stellte dabei nochmals klar: Der Verkauf an die Stadtwerke Konstanz wäre für die SBS-Mitarbeitenden die beste Lösung.

Gegen den Entscheid der SBS-Generalversammlung vom 1. September 2005 zur Statutenänderung [mehr] hat ein Minderheitsaktionär Rechtsmittel eingelegt. Damit bleiben die Verkaufsverhandlungen für die Schweizerische Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft vorerst weiterhin unterbrochen. Die SBB AG bleibt bis auf weiteres Mehrheitsaktionärin der SBS AG.

Im Zusammenhang mit der heutigen Verhandlung vor dem Friedensrichter in Romanshorn stellte die SBS AG erneut klar, dass die Verantwortlichen an einer tragfähigen und nachhaltigen Lösung interessiert sind, die den Anliegen der Mitarbeitenden Rechnung trägt. Ziel der SBB AG als Verkäuferin ist es, den Erhalt der Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Gleichzeitig geht es darum, mit dem Verkauf die sichere Basis zu legen, die eine Weiterführung des Fährbetriebs und damit der Bodenseeschifffahrt ermöglicht.

Die SBS- und die SBB-Verantwortlichen sowie die Behörden des betroffenen Kantons Thurgau und der Gemeinde Romanshorn, aber auch die zuständigen Arbeitnehmerorganisationen sind deshalb überzeugt, dass der angestrebte Verkauf der SBS an die Stadtwerke Konstanz im Interesse aller Beteiligter die beste Lösung wäre. Sie hoffen, dass durch die juristisch Auseinandersetzung und die daraus erfolgende Verzögerung diese gute und zukunftsträchtige Lösung nicht gefährdet wird.

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