Sechs Planungsteams erhalten Studienauftrag für das Güterareal Luzern.

Am Montag, 21. November 2006 beginnen auf dem Areal beim Güterbahnhof Luzern die Abbrucharbeiten der alten Gebäude. Auf rund 9'800 Quadratmeter soll dort eine neue Überbauung mit Wohnungen und Dienstleistungsbetrieben entstehen. Die SBB hat sechs renommierte Planungsteams zu einem Studienauftrag eingeladen.

Das Güterareal ist das einzige grosse Grundstück zwischen Bahnhof und der neuen Tribschenstadt, das noch bebaut werden kann. Um an dieser attraktiven Lage eine Überbauung von hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität mit Wohnungen und Dienstleistungsbetrieben erstellen zu können, hat die SBB sechs renommierte Planungsteams zu einem Studienauftrag eingeladen. Da keine SBB-Nutzungen vorgesehen sind, ist die Ausschreibung eines öffentlichen Wettbewerbs nicht vorgeschrieben.

Geplant ist, das Siegerprojekt aus den sechs Arbeiten im April 2006 auszuwählen. Mit dem Baubeginn ist in der zweiten Jahreshälfte 2007 zu rechnen, die Bauzeit wird etwa zwei Jahre dauern. Die Anlagekosten werden auf 90 bis 100 Millionen Franken geschätzt.

Nach dem Abbruch der bestehenden Gebäude auf dem Güterareal – zwischen Werftestrasse, Güterstrasse, Bürgenstrasse und Rösslimattstrasse –, der bis etwa Ende Februar 2006 dauert, nimmt die SBB Abklärungen über allfällige Altlasten vor. So wird sichergestellt, dass gleich nach dem Investitionsentscheid und dem Erhalt der Baubewilligung mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Bei den sechs eingeladenen Planungsteams handelt es sich um die Architekturbüros Burkhalter + Sumi (Zürich), Diener + Diener (Basel), Lussi + Halter (Luzern), Daniele Marques (Luzern), Meili + Peter (Zürich) und Peter Zumthor (Haldenstein).

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