Neuerungen im Bahnverkehr nach Italien.

Ab Fahrplanwechsel übernimmt die Cisalpino AG alle Züge im Tagesverkehr Schweiz–Italien. Grenzüberschreitende Fahrausweise werden neu zum Pauschalpreis ausgestellt, der die Platzreservation mit einschliesst. Cisalpino, die gemeinsame Tochtergesellschaft von Trenitalia und SBB, bietet ab 11. Dezember 2005 zwischen der Schweiz und Italien täglich 23 Zugspaare an. Dabei handelt es sich um sieben schnelle Neigezüge (vier ab Zürich, zwei ab Genf und eine ab Basel) und 16 konventionelle EuroCity-Kompositionen.

Gleichzeitig werden im grenzüberschreitenden Verkehr für alle Tages- und Nachtzüge Pauschalpreisbillette eingeführt, welche die Platzreservation sowie die Zuschläge beinhalten. Viele Kunden kommen dadurch in den Genuss von attraktiven Neuerungen. So erhalten Jugendliche von 16 bis 26 und Senioren ab 60 Jahren 25 Prozent Ermässigung auf den Normalpreis. Zudem profitieren Reisende von zahlreichen weiteren Toppreisangeboten.

Um trotz Platzreservation flexibles Reisen zu ermöglichen, können Bahnkunden mit Fahrausweisen zum Normalpreis kostenlos einen anderen Zug derselben Verbindung benützen. Die Billette werden bis zu sechs Stunden vor Abfahrt des reservierten Zuges und bis 24 Stunden danach anerkannt. In solchen Fällen verfällt die Sitzplatzgarantie.

Cisalpino baut ihre Leistungen beim Fahrplanwechsel noch weiter aus: Auf Wunsch reserviert das Zugpersonal den Reisenden in den Neigezügen nach Mailand mit Ankunft zwischen 09 und 19 Uhr sowie in allen Tageszügen nach Venedig ein Taxi für Ihre Weiterfahrt.

Im Falle von Streiks in Italien befördert Cisalpino Reisende mit grenzüberschreitenden Fahrausweisen per Bus an den gebuchten Bestimmungsbahnhof.

  • Hintergrundinformation zum neuen Pauschalpreissystem

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