Intercity-Wagen anstelle von Neigezügen auf der Strecke Konstanz–Zürich–Biel ab 2008.

Die Fernverkehrsverbindung zwischen Konstanz–Zürich–Biel weist laufend steigende Passagierzahlen auf. Diese Tatsache führt dazu, dass die von der SBB eingesetzten Intercity-Neigezüge (ICN) immer häufiger an ihre Kapazitätsgrenzen stossen. Vor diesem Hintergrund hat die SBB in Absprache mit den beteiligten Kantonen und der Stadt Konstanz beschlossen, voraussichtlich ab dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2007 die Kapazitäten auf dieser Strecke mit dem Einsatz von konventionellen Kompositionen (Einheitswagen EW IV) der steigenden Nachfrage anzupassen.

Gleichzeitig mit der Umsetzung der 1. Etappe von Bahn 2000 wurde die Fernverkehrsverbindung Konstanz–Zürich–Biel als neues Angebot konzipiert. Überlegungen bezüglich der fahrplantechnischen Rahmenbedingungen und erste Kapazitätsschätzungen haben zum Entscheid geführt, diese Strecke mit Intercity-Neigezügen (ICN) zu bedienen. Heute, nach rund elf Monaten Erfahrung, kommt die SBB zum Schluss, dass das bestehende Angebotskonzept wegen der begrenzten Kapazitäten angepasst werden muss.

So wurde festgestellt, dass es zwischen Zürich und Winterthur sowie westlich von Zürich oft zu Stehplätzen kommt. Vor diesem Hintergrund wurde ein neues Produktionskonzept für diese Strecke beschlossen, das den Einsatz lokbespannter EW IV-Kompositionen voraussichtlich ab dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2007 vorsieht. Für die Kunden bedeutet dieser Wechsel eine Optimierung des Sitzplatzangebotes, ein Veloselbstverlad ohne Reservationspflicht und grössere Gepäckabteile.

Auch bezüglich Bequemlichkeit und Einhaltung des bestehenden Fahrplans müssen die Fahrgäste nach dem Rollmaterialwechsel keine Einschränkungen in Kauf nehmen. Der Einheitswagen EW IV wurde anlässlich einer Kundenbefragung als bequemster SBB-Reisewagen beurteilt.

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