Fahrplanwechsel vollzogen – Viel Verständnis für die rauchfreien Züge.

Seit heute Sonntag gilt der neue Fahrplan im öffentlichen Verkehr. Bei der SBB sind die punktuellen Angebotsverbesserungen gut angerollt. Neu sind alle Züge rauchfrei unterwegs. Die SBB macht die Kunden aktiv auf diese Änderung aufmerksam, die bereits auf viel Verständnis stösst und breit akzeptiert wird.

Seit heute Morgen Betriebsbeginn fährt die SBB nach dem neuen Fahrplan; die Umstellung erfolgte ohne nennenswerte Probleme. Da sich die Abfahrtszeiten der Züge teilweise um einige Minuten verschieben, empfiehlt die SBB den Kunden einen Blick in den Online-Fahrplan, ins Kursbuch oder in die Taschenfahrpläne, die kostenlos an den Bahnhöfen aufliegen.


«Danke, dass Sie in diesem Zug nicht rauchen»

Die spürbarste Änderung betrifft das Rauchen: Ab sofort ist der gesamte öffentliche Verkehr rauchfrei. Dies gilt auch für die Züge der SBB sowie die geschlossenen und unterirdischen Zirkulationsflächen in den Bahnhöfen wie etwa Schalterräume und Wartsäle. Weiterhin erlaubt ist das Rauchen auf den Perrons. Die SBB wird in den nächsten zwei Wochen rund 3'000 Triebfahrzeuge und Bahnwagen mit Nichtraucher-Piktogrammen ausrüsten. Bis im Sommer 2006 werden alle Raucherabteile umgebaut. Auch in den Bahnhöfen werden die rauchfreien Zonen entsprechend den örtlichen Gegebenheiten signalisiert [mehr].

Die rauchfreien Züge zum Schutz der Reisenden und des Personals vor dem Passivrauch stiessen am ersten Tag auf breite Akzeptanz. Die allermeisten Rauchenden zeigten viel Verständnis und Toleranz; sie hielten sich grösstenteils an die Neuerung. Viele von ihnen lobten explizit die neue Regelung. Einzig in einzelnen Frühzügen stellte das Zugpersonal fest, dass das Rauchverbot noch nicht von allen Reisenden respektiert wurde. In diesen Zügen reisten vornehmlich Jugendliche nach einer langen Nacht im Ausgang zurück noch Hause. Etliche dieser teilweise angeheiterten Jugendlichen steckten sich trotz des neuen Rauchverbots im Zug noch genüsslich eine Zigarette an. Das Zugpersonal wies in solchen Fällen auf das Rauchverbot hin, verzichtete aber auf weitergehende Massnahmen.

Für das alles in allem überaus grosse Verständnis für die neue Rauchfreiheit in den Zügen und in den geschlossenen Räumen an den Bahnhöfen dankt die SBB den Kundinnen und Kunden. In den nächsten Wochen wird die Umstellung auf die rauch-freien Züge durch eine Werbekampagne sowie durch Lautsprecherdurchsagen unterstützt.

Im weiteren weist die SBB nochmals darauf hin, dass die Geltungsdauer für Retour-Billette ab 116 Kilometer noch zehn Tage beträgt. Der Zuschlag beim Kauf eines Bil-letts in den Zügen des Fernverkehrs kostet neu einheitlich fünf Franken.

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