Der neue Bahnhof Schüpfheim ist eingeweiht.

Mit einem Volksfest und der Taufe einer Lokomotive ist heute Morgen der Bahnhof Schüpfheim nach einer Umbauzeit von sieben Monaten eingeweiht worden. Die SBB hat rund zehn Millionen Franken in einen neuen, modernen Bahnhof mit Mittelperron, neuen Verkaufsräumen und Kiosk sowie einem Informationszentrum investiert.

Vor zahlreichen Gästen und Vertretern der Politik betonte Regierungsrat Max Pfister, dass der Bahnhof Schüpfheim nicht nur umgebaut worden sei: «Hier wurde ein Quantensprung vollzogen. Praktisch kein Stein blieb auf dem anderen.» Pfister wies darauf hin, dass der neue Bahnhof auch zur Leistungssteigerung auf der Bahnlinie Bern–Luzern beitrage. Vor allem diese Strecke hat es auch Benedikt Weibel, Vorsitzender der Geschäftsleitung SBB, angetan. «Die Zugfahrt von Bern durch das Emmental und das Entlebuch nach Luzern ist eine meiner Lieblingsstrecken, ich geniesse jeden Meter Fahrt», sagte Weibel.

Mit dem Umbau hat Schüpfheim eigentlich einen neuen Bahnhof erhalten: Der Bau einer Fussgängerunterführung und eines neuen Mittelperrons ermöglichen ab heute Sonntag einen schienenfreien und behindertengerechten Zugang zu den Zügen. Zudem wird das Ein- und Aussteigen dank der Perronhöhe von 55 Zentimetern komfortabler.

Der Umbau des Bahnhofs Schüpfheim ist von überregionaler Bedeutung: Dank der Möglichkeit gleichzeitiger Einfahrten halten ab heute in Trubschachen und in Malters zusätzliche Schnellzüge Richtung Luzern und Bern. Deshalb haben sich die Kantone Luzern und Bern mit je 2,9 Millionen Franken an den Gesamtkosten von rund zehn Millionen Franken beteiligt.

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