Neues Modell bei den Reisebürokommissionen.

Per 1. Januar 2006 hebt die SBB die Reisebürokommissionen für den Verkauf von nationalen Fahrausweisen auf. Davon nicht betroffen sind die Kommissionen beim Internationalen Verkehr. Die SBB setzt damit ein deutliches Zeichen zur Stärkung des Reisebürokanals beim Vertrieb von internationalen Fahrausweisen.

Der Verkauf von internationalen Fahrausweisen ist aufwändig und erfordert eine professionelle Beratung. Ziel der SBB-Vertriebsstrategie ist es, die Reisebüros beim Vertrieb von internationalen Fahrausweisen stärker zu positionieren. Vor diesem Hintergrund wird die SBB auch in Zukunft ihren über hundert Vertriebspartnern mit 650 Verkaufsstellen für den Verkauf von internationalen Fahrausweisen eine Reisebürokommission von 10% ausrichten.

Beim Verkauf von nationalen Billetten wird die SBB ab 1. Januar 2006 die Kommissionierung aufheben. Die Gründe dafür liegen im stetig steigenden Selbstbedienungsanteil beim Verkauf von nationalen Fahrausweisen. Die hohe Dichte an modernen Billettautomaten und die Einführung der neuen Webplattfom mit der Möglichkeit, das Ticket direkt zu Hause auszudrucken, vereinfachen den Bezug von nationalen Fahrausweisen in hohem Masse. Diese Tatsachen werden auch in Zukunft den Trend zur Selbstbedienung im Binnenverkehr weiter verstärken. Entsprechend hat sich in den letzten Jahren der Verkaufsanteil der nationalen Billette bei den Reisebüros reduziert.

Die SBB hat den Schweizerischen Reisebüro-Verband und die Vertriebspartner der SBB bereits über die Grundzüge des neuen Kommissionierungsmodells informiert. Am 14. März 2005 findet zusätzlich eine Informationsveranstaltung für Vertreterinnen und Vertreter der Vertragspartner statt.

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