SBB und SNCF verstärken ihre Partnerschaft in den TGV-Verbindungen Schweiz–Frankreich.

Die SBB erhöhen ihren Anteil an der gemeinsamen Tochtergesellschaft Lyria SAS auf 26%. Sie unterzeichneten am 12. Mai einen entsprechenden Vertrag mit der SNCF zur Vermarktung aller TGVs zwischen Paris und der Schweiz. Herr Christian Rossi wurde auf den 1. Juli 2005 als neuer Direktor der Lyria SAS gewählt.

Lyria SAS ist eine gemeinsame Tochterunternehmung und verantwortlich für die Vermarktung der TGV-Verbindungen Paris–Lausanne–Brig und Paris–Bern–Zürich. Neu ist Lyria auch für die Verbindung Paris–Genf verantwortlich. Am Donnerstag, 12. Mai haben die SBB und SNCF einen Vertrag unterzeichnet, welcher die Allianz der beiden Bahnen verstärkt. Der Beteiligungsanteil der SBB an Lyria steigt somit von 11 auf 26 Prozent. Die neue Verteilung trägt der Wichtigkeit des schweizer Marktes und der Herkunft der Lyria-Kundschaft Rechnung. Sie ermöglicht der SBB einen grösseren Einfluss auf die TGV-Verkehre, insbesondere im Hinblick auf die neue Linie zwischen Genf und Paris via den Haut-Bugey sowie mit dem TGV Est über die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke auf der Verbindung Zürich–Basel–Müllhausen–Paris.


Neuer Generaldirektor bei Lyria

Christian Rossi wurde zum neuen Direktor bei Lyria ab kommendem 1. Juli gewählt. Der 51-jährige französisch-schweizerische Doppelbürger verfügt aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit bei Swissair und Swiss über grosse Erfahrung im internationalen Personenverkehr. Er betreute in leitender Funktion verschiedene Marktgebiete in Südostasien, Brasilien und Frankreich. Er ist verheiratet und Vater von 2 Kindern. Herr Rossi ist französischer Muttersprache, beherrscht zusätzlich Englisch, Deutsch und Schweizerdeutsch und verfügt über ein Diplom in politischer Wissenschaft. Er ist Nachfolger von Georges Oberson, welcher zum Leiter Regionalverkehr der SBB für die Westschweiz gewählt wurde.

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