Startschuss für Ausbau der Passage Sihlquai.

Die Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer und SBB-Chef Benedikt Weibel haben heute gemeinsam mit den Regierungsräten Marco Borradori (Tessin) und Robert Cramer (Genf)  in Zürich den Spatenstich zum Ausbau der Passage Sihlquai vorgenommen. Die Passage wird bis 2008 verbreitert und behindertengerecht ausgebaut. Der Ausbau ist Teil des Projektes der neuen Zürcher Durchmesserlinie (DML). Fuhrer, Borradori, Cramer und Weibel bekräftigten bei diesem Anlass ihr gemeinsames Engagement für die rasche Realisierung der drei baureifen Bahnprojekte in Zürich, Genf und im Tessin.

Regierungsrätin Rita Fuhrer und Benedikt Weibel informierten vor den Medien in Zürich über die neue Passage Sihlquai. Gemeinsam mit den Regierungsräten Marco Borradori (Tessin) und Robert Cramer (Genf) nahmen sie den Spatenstich für die heute beginnenden Bauarbeiten vor. Die zweite Umsteigeachse im Zürcher Hauptbahnhof wird bis Ende 2008 umgebaut und erweitert. Dadurch wird das Umsteigen für die Reisenden vereinfacht und die Kapazität erhöht. Zudem werden die Passage Sihlquai und die Aufgänge zu den Perrons behindertengerecht ausgebaut. Der Ausbau ist Teil des Projektes der neuen Durchmesserlinie (DML) mit dem geplanten Bahnhof Löwenstrasse.


Vorfinanzierung durch den Kanton Zürich

Insgesamt kostet der Umbau 56.8 Millionen Franken, wovon die SBB 34.1 Millionen Franken übernehmen, der Anteil des Kantons Zürich beträgt 22.7 Millionen Franken. Da die Situation der heute stark genutzten Verbindungsachse vom Bahnhof Sihlpost zum Bahnhof Museumsstrasse schon in den nächsten Jahren verbessert werden soll, hat sich der Kanton Zürich angesichts der ungeklärten Finanzierungsfragen beim Bund bereit erklärt, den Bau zu hundert Prozent vorzufinanzieren. Die Rückzahlung des SBB-Anteils erfolgt zwischen 2010 und 2012 in drei Tranchen.


Bauarbeiten führen zu Gleisänderungen

Obwohl während des Umbaus jeweils zwei Gleise in der Halle des Hauptbahnhofes gesperrt sind, verkehren die Züge fahrplanmässig. Die Bauarbeiten führen aber zu Gleisänderungen. Die SBB bittet die Reisenden, während der Bauzeit noch vermehrt die Lautsprecherdurchsagen und elektronischen Anzeigen im Hauptbahnhof zu beachten.


Kantonsübergreifendes Bündnis

Die Kantone Zürich, Genf und Tessin engagieren sich gemeinsam mit der SBB für die rasche Realisierung von drei baureifen Schlüsselprojekten für den Bahnverkehr: Für die Durchmesserlinie mit einem zweiten Durchgangsbahnhof in Zürich, für die CEVA-Linie Genf-Cornavin–Eaux-Vives–Annemasse bei Genf und für die Verbindung Mendrisio–Varese zwischen dem Tessin und Italien. Zu diesem Zweck haben sie sich im  vergangenen Herbst zum Bündnis «Triangel» zusammengeschlossen.

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