Hell und freundlich wird der neue Tiefbahnhof in Opfikon.

Der Tiefbahnhof Opfikon wird in den nächsten Monaten für rund 7 Millionen Franken umfassend modernisiert. Ab Ende Jahr benutzen Bahnkunden eine helle und freundlich gestaltete Bahnstation. Heute Morgen leiteten die Gemeinde und die SBB den Baubeginn symbolisch ein.

Der Ende der siebziger Jahre gebaute Bahnhof entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen Tiefbahnhof. Vandalenakte haben das Bauamt der Stadt Opfikon dazu bewogen, nach Lösungen zu suchen, mit welchen sich die Sicherheit und die Attraktivität verbessern lassen. Aus dem heute düsteren und lärmigen Tiefbahnhof wird eine moderne und kundenfreundliche S-Bahnstation. Heute Morgen wurde der Baubeginn mit einem symbolischen Akt eingeleitet. Stadtrat Walter Epli und Gion Letta, Leiter Infrastruktur Projekt Management bei der SBB in Zürich, entfernten mit einem Baukran das Stahldach bei der Parkanlage Giebeleichstrasse.

Die Umbauarbeiten dauern bis Ende 2005. Der überdeckte Perronbereich wird mit Granitplatten ausgelegt, mit einer hellen Akustikdecke sowie Seitenwänden verkleidet und freundlicher beleuchtet. Die Zugänge zum Bahnhof werden neu gestaltet und teilweise neu angeordnet: In Zukunft führen zwei Treppen zu den Perrons im Tiefbahnhof. Neue, verglaste Aufzüge ersetzten die bestehenden Liftanlagen. Auf Strassenebene erweitert die SBB das P+Rail-Angebot auf der Seite Giebeleichstrasse. Die Bushaltestellen werden verschoben, und für die Busfahrgäste entsteht ein gedeckter Wartebereich. Mit der Inbetriebnahme der sanierten S-Bahnstation wird der unterirdische Perronbereich zur rauchfreien Zone.

Am 19. Oktober 2003 befürworteten 75 Prozent der Opfiker Stimmbürger eine finanzielle Beteiligung an die Totalsanierung des Tiefbahnhofs. Die Stadt Opfikon und die SBB investieren insgesamt rund 7 Millionen Franken in die Sanierung. Die Stadt übernimmt 80 Prozent der Kosten.

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