Die SBB saniert 115 Doppelstock-Kompositionen der S-Bahn Zürich.

Die SBB hat 26 Millionen Franken bewilligt für die Sanierung der Doppelstock-Flotte der Zürcher S-Bahn. In den nächsten fünf Jahren werden alle 115 Doppelstock-Kompositionen umfassend saniert. Damit wird die Verfügbarkeit der Fahrzeugflotte verbessert. Gleichzeitig werden Reisekomfort und -sicherheit weiter ausgebaut. Jeder Doppelstock-Pendelzug der Zürcher S-Bahn legt jährlich rund 160'000 Kilometer zurück.

Seit der Inbetriebnahme der Zürcher S-Bahn im Mai 1990 bilden die Doppelstock-Kompositionen das Rückgrat des Regionalverkehrs in der Agglomeration Zürich. Ohne die Doppelstöcker, die jährlich je rund 160'000 Kilometer zurücklegen, wäre der Pendlerverkehr in und um Zürich längst nicht mehr zu bewältigen.

Um die Verfügbarkeit der heute insgesamt 115 Doppelstock-Kompositionen zu verbessern, hat die SBB jetzt beschlossen, die gesamte Flotte einem Sanierungsprogramm zu unterziehen. Für die Sanierung werden insgesamt 26 Mio. Franken zur Verfügung gestellt. Mit der Sanierung werden auch Reisekomfort und -sicherheit längerfristig gesichert und weiter gesteigert. Neben zahlreichen technischen Massnahmen werden unter anderem sämtliche Polsterbezüge ersetzt, die Toiletten in den Zwischenwagen erneuert sowie Teppich-Schmutzschleusen auf den Einstiegsplattformen eingebaut.

Die Sanierungsarbeiten werden zeitlich so gestaltet, dass sie den fahrplanmässigen S-Bahn-Betrieb nicht tangieren. Erste Sanierungsarbeiten werden bis Ende 2006 abgeschlossen sein. Das gesamte Sanierungspaket soll bis spätestens Ende 2011 umgesetzt sein.

Bereits 2003 bestellte die SBB zudem 35 weitere moderne Doppelstocktriebzüge für die Zürcher S-Bahn. Diese kommen ab Anfang des nächsten Jahres schrittweise in den Einsatz. Sie ersetzen älteres, einstöckiges Rollmaterial und erlauben einen Angebotsausbau.

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