Spatenstich zur «S-Bahn Zürich 3. Teilergänzung».

Heute Morgen nahmen die Regierungsrätin Rita Fuhrer und Georg Schmalz, Leiter Projekte Bau Management der SBB, den Spatenstich zum Bau der «S-Bahn Zürich 3. Teilergänzung» im Zürcher Oberland vor. Der Doppelspurausbau zwischen Rüti und Bubikon bringt dem Oberland mit der Einführung der Linie S15 den Viertelstundentakt zwischen Rapperswil, Uster und Zürich.

Regierungsrätin Rita Fuhrer und Georg Schmalz informierten heute zwischen Rüti und Bubikon über den geplanten Ausbau der S-Bahn Zürich im Zürcher Oberland und nahmen den Spatenstich zu diesem Projekt der 3. Teilergänzung vor [mehr]. Mit diesem Infrastrukturausbau wird im Oberland ab Fahrplanwechsel im Dezember 2006 neben der bestehenden Linie S5 eine neue S-Bahnlinie – die S15 – eingeführt. Diese Angebotsverdichtung ermöglicht zusammen mit der S5 auf der Strecke Rapperswil–Uster–Zürich werktags den Viertelstundentakt. Für Regierungsrätin Rita Fuhrer ist dieser Ausbau dringend notwendig: «Die S5 im Oberland hat sich regelrecht zur Paradelinie des ZVV entwickelt.» Bleiben könne sie dies aber nur mit einem weiteren Ausbau.

Einen treffenden Vergleich fand Georg Schmalz für den Fahrplan nach dem Ausbau: «Ab Ende 2006 geniessen somit die Zürcher Oberländer einen Zugfahrplan, der den Tramfahrplan der Stadt Zürich fast konkurrenzieren wird.»

Für die Angebotserweiterung wird die Infrastruktur im Zürcher Oberland während der nächsten anderthalb Jahre ausgebaut. Kernstück der Ausbauarbeiten ist der Doppelspurausbau zwischen Rüti und Bubikon auf einer Länge von zwei Kilometern. Dazu kommen diverse Anpassungsarbeiten im Bereich der Bahnhöfe Rüti und Bubikon und zwischen Nänikon und Rapperswil.

In den Ausbau im Zürcher Oberland investiert die SBB rund 25 Millionen Franken; der Kanton Zürich und die Gemeinden beteiligen sich mit zusätzlich 7 Mio. Franken.

Seit der Inbetriebnahme der S-Bahn Zürich im Jahr 1990 hat sich die Zahl der Reisenden im Zürcher Verkehrsverbund ZVV beinahe verdoppelt. In den nächsten zehn Jahren rechnen ZVV und SBB mit weiteren 40 Prozent Mehrverkehr. Damit stösst die S-Bahn auf verschiedenen Strecken an ihre Kapazitätsgrenzen.

Das Projekt S-Bahn Zürich 3. Teilergänzung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kantone Zürich, Aargau, Thurgau und St. Gallen sowie der SBB. Bis Ende 2007 werden punktuelle Ausbauten der S-Bahn Zürich die Mobilität in der Grossagglomeration verbessern. Das gesamte Investitionsvolumen der 3. Teilergänzung beträgt zirka 200 Mio. Franken.

Weiterführender Inhalt