Behörden «flirteten» auf und mit der Regio-S-Bahn.

Heute fuhr zum ersten Mal der neue Regio-S-Bahn-Zug FLIRT auf seinem künftigen Netz. Zahlreiche Behörden der trinationalen Regio-S-Bahn liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen, das neue Rollmaterial, das ab Oktober im Wiesental und ab Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2005 auf der S3 eingesetzt wird, zwischen Basel, Grellingen und Liestal zu «erfahren».

Die trinationale Regio-S-Bahn BaselLink öffnet in neuem Fenster. wird in den nächsten Jahren noch kundenfreundlicher. Bereits ab Fahrplanwechsel im Dezember 2005 werden die ersten FLIRT-Züge auf der Linie S3 (Olten–Basel–Porrentruy) verkehren. Heute konnten Behörden der beteiligten Kantone, des Elsass, von Baden-Württemberg sowie zahlreiche Gäste zum ersten Mal in einem FLIRT auf dem Netz der Regio-S-Bahn Basel fahren – mit positiver Resonanz. «Bis jetzt war es eine Beziehung auf Distanz, denn noch fährt der FLIRT nur für die Stadtbahn Zug. Aber ab heute ist es anders: Wir halten unseren FLIRT endlich in den Armen», sagte die Baselbieter Regierungsrätin Elsbeth Schneider-Kenel. Und Baden-Württembergs Ministerialrat, Volkhard Malik, stellte fest: «Mit dem Flirt hat die SBB einen Glücksgriff gemacht: Der FLIRT sieht schön aus, er sieht schnell aus, er verheisst neuen Komfort. Kurzum: Er passt zur Regio-S-Bahn.»

Der Ausbau der Regio-S-Bahn durch Kantone, Gemeinden und die SBB erfolgt in grossen Schritten. Das Gesicht der Regio-S-Bahn Basel wird sich in den nächsten drei Jahren markant verändern und neue Qualitätsstandards setzen – unter anderem durch das neue Rollmaterial. FLIRT steht für «Flinker, leichter, innovativer Regional-Triebzug». Hoher Komfort, ein leiser, benutzerfreundlicher Betrieb und ein modernes Design zeichnen ihn aus. Breite Türen erleichtern das Eintreten in den hellen, klimatisierten Passagierraum. Für Paul Blumenthal, Leiter Personenverkehr SBB, ist deshalb klar: «Dieses Fahrzeug setzt im Regionalverkehr neue Massstäbe punkto Komfort und Leistungsfähigkeit.»

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