Deutsche Beratungsfirma untersucht Strompanne.

Der Verwaltungsrat der SBB AG hat die in Stuttgart domizilierte «Fichtner Consulting & IT» mit dem externen Gutachten zur SBB-Strompanne vom 22. Juni 2005 beauftragt. Das Audit-Unternehmen soll im Sinne einer «second opinion» Fragen zur Energieversorgung der SBB und zum schweizweiten Stromausfall vom letzten Juni klären.

Der Verwaltungsrat der SBB AG beschloss im August 2005, im Zusammenhang mit dem schweizweiten Stromausfall vom 22. Juni 2005 ein externes Unternehmen beizuziehen für eine «second opinion» [mehr]. An seiner jüngsten Sitzung hat der Verwaltungsrat den Auftrag jetzt an die deutsche «Fichtner Consulting & IT» in Stuttgart erteilt.

Das Audit-Unternehmen wurde beauftragt, eine Analyse der Bahnstromanlagen hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit zu erstellen. Zudem soll auch geprüft werden, weshalb ein solcher Ereignisfall nicht mit den bestehenden Risikomanagement-Instrumenten antizipiert werden konnte. Schliesslich erwartet der Verwaltungsrat SBB von dem Gutachten Aufschluss über die Frage der konkreten Verantwortlichkeiten für die Strompanne vom 22. Juni 2005.

Die Auftragsvergabe erfolgte gemäss BoeB/VoeB (Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen/Bundesverordnung über das öffentliche Beschaffungswesen). Es wurde ein Einladungsverfahren durchgeführt, zu dem am 8. September vier Firmen zur Offerteingabe eingeladen wurden.

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