SBB AG überprüft administrative Funktionen.

Die Geschäftsleitung der SBB AG hat im Rahmen der kontinuierlichen Entwicklung des Unternehmens die administrativen Funktionen überprüft. Bis Ende 2007 werden überwiegend in den zentralen Diensten und bei der Infrastruktur rund hundert Stellen abgebaut. Zwei Drittel des Abbaus erfolgt voraussichtlich über natürliche Fluktuation und wenige frühzeitige Pensionierungen. Das Sparpaket führt ab 2008 zu Einsparungen von jährlich 34 Millionen Franken.

Im Rahmen der kontinuierlichen Optimierung der unternehmensinternen Strukturen und Abläufe hat die Geschäftsleitung der SBB AG die administrativen Funktionen überprüft. Nach der erfolgreichen Durchführung von Effizienzprogrammen beim Personenverkehr und bei SBB Cargo betreffen die jetzt unter dem Projekttitel «Vera» verabschiedeten Massnahmen primär die zentralen Dienste und Infrastruktur SBB.

In den vier Bereichen Finanzen, Personal, IT/Telekommunikation und Corporate Services spart die SBB aufgrund des Sparprogramms ab 2008 jährlich zusätzlich 34 Millionen Franken ein. Sechzig Prozent der Einsparungen betreffen Sachkosten, vierzig Prozent Personalkosten. Insgesamt werden bis Ende 2007 rund hundert Stellen abgebaut. Etwa zwei Drittel des Stellenabbaus erfolgen über natürliche Fluktuation sowie sieben frühzeitige Pensionierungen.

Über ein ergänzendes Massnahmenpaket mit einem zusätzlichen Einsparpotential von zehn Millionen Franken wird die Geschäftsleitung nach Vorliegen der Detailkonzepte entscheiden.

Gleichzeitig hat die Geschäftsleitung beschlossen, innerhalb des Unternehmens dreissig neue Stellen zu schaffen für IT-Fachleute, die bisher als externe Mitarbeiter für die SBB tätig waren. Damit können zusätzlich Kosten eingespart werden.

Die SBB beschäftigt derzeit insgesamt 25 942 Mitarbeitende (ohne Tochtergesellschaften), davon 10 922 im Personenverkehr, 4629 im Güterverkehr, 8991 bei Infrastruktur, 772 bei Immobilien und 629 in den zentralen Diensten.

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