Neue Doppelspur bringt den Viertelstundentakt zwischen Bubikon–Rüti ZH.

Nach fünfzehnmonatiger Bauzeit haben heute Regierungsrätin Rita Fuhrer und Hansjörg Hess, Leiter SBB-Infrastruktur, die neue Doppelspur zwischen Bubikon und Rüti feierlich eingeweiht. Diese Doppelspur bringt dem Zürcher Oberland ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 dank der neuen S15 den Viertelstundentakt zwischen Rapperswil, Uster und Zürich.

Regierungsrätin Rita Fuhrer und Hansjörg Hess, Leiter SBB Infrastruktur, feierten heute in Tann die Einweihung der neuen, rund zwei Kilometer langen Doppelspur zwischen Rüti ZH und Bubikon. Diese Doppelspur ist Kernstück der 3. Teilergänzung S-Bahn Zürich im Zürcher Oberland. Sie ermöglicht ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 die Einführung der neuen S15. Die neue S-Bahn-Linie verbindet werktags halbstündlich das Zürcher Oberland via Zürich mit dem Knonaueramt und in die andere Richtung mit Rapperswil. Über diese Angebotsverdichtung zeigte sich Regierungsrätin Fuhrer sehr erfreut. Sie strich in ihrer Rede den erfreulich hohen Marktanteil der S-Bahn im Zürcher Oberland hervor, der über 70 Prozent liegt.

In den Ausbau im Zürcher Oberland investierten die SBB und der Kanton Zürich rund 30 Millionen Franken. Neben dem Bau der neuen Doppelspur wurden auch diverse Anpassungsarbeiten im Bereich der Bahnhöfe Rüti und Bubikon sowie zwischen Nänikon-Greifensee und Rapperswil vorgenommen. Zudem konnte die SBB parallel zum Ausbau sechs öffentliche und private Bahnübergänge zwischen Rapperswil und Uster sichern: Drei wurden aufgehoben und die restlichen drei mit Barrieren ausgerüstet.

Seit der Inbetriebnahme der S-Bahn Zürich im Jahr 1990 hat sich die Zahl der Reisenden im Zürcher Verkehrsverbund ZVV mehr als verdoppelt. In den nächsten zehn Jahren rechnen ZVV und SBB mit weiteren 40 Prozent Mehrverkehr. Damit stösst die S-Bahn auf verschiedenen Strecken an ihre Kapazitätsgrenzen. Anlässlich der Einweihungsfeier der neuen Doppelspur wagte Hansjörg Hess, Leiter SBB Infrastruktur, bereits einen Blick in die Zukunft der Zürcher S-Bahn: «Die vierte Teilergänzung der S-Bahn ist für uns nicht eine Frage des Ob, sondern des Wann».

Die 3. Teilergänzung der S-Bahn Zürich ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kantone Zürich, Aargau, Thurgau und St. Gallen sowie der SBB. Mit einem punktuellen Ausbau der Bahninfrastruktur bis Ende 2007 kann die S-Bahn Zürich das wachsende Mobilitätsbedürfnis in der Grossagglomeration besser abdecken. Das gesamte Investitionsvolumen der 3. Teilergänzungen beträgt zirka 200 Millionen Franken.

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