Neue Haltestelle in Winterthur Hegi eröffnet.

Nach elfmonatiger Bauzeit haben heute der Kanton Zürich, die Stadt Winterthur und die SBB die neue Haltestelle in Winterthur Hegi feierlich eröffnet. Diese Haltestelle zwischen Räterschen und Winterthur Grüze bringt dem Quartier ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 die Anbindung an die S35.

Regierungsrätin Rita Fuhrer, der Winterthurer Stadtrat Walter Bossert und Georg Schmalz, Leiter Projektmanagement SBB Infrastruktur, feierten heute in Winterthur Hegi die Eröffnung der neuen Haltestelle. Diese Haltestelle bringt dem Quartier die Anbindung an die S35, welche werktags von 5 bis 20 Uhr im Halbstundentakt zwischen Winterthur und Wil verkehrt. Anlässlich der Eröffnung der zehnten S-Bahn-Haltestelle strich Stadtrat Walter Bossert deren Bedeutung hervor: «Sie ist Zeichen der prosperierenden Entwicklung von Winterthur und ein Versprechen zur Förderung des öffentlichen Verkehrs.»

Die Haltestelle besteht aus zwei Aussenperrons, einem überdeckten Kundencenter beim Gleis 1, einem überdeckten Wartebereich bei Gleis 2 sowie behindertengerechten Perronzugängen. Die acht Meter hohe Lichtstele markiert den Bahnhof und sorgt dafür, dass die Haltestelle auch nachts hell und kundenfreundliche wahrgenommen wird. Zudem wurde die Unterführung Ohrbühlstrasse für Fussgänger und Velofahrer modernisiert. Für Velofahrer steht eine BikeParking-Anlage zur Verfügung und Fussgänger gelangen von der neuen Busstation der Linie 14 direkt zur S-Bahn-Haltestelle. Den letzten Handgriff zur Vollendung der Haltestelle nahm Regierungsrätin Fuhrer gleich selber vor: Sie montierte die beim Spatenstich provisorisch befestigte Haltestellentafel an der dafür vorgesehenen Stelle. Für Georg Schmalz ist die Haltestelle damit gerüstet für rund 1500 Bahnkundinnen und -kunden, die täglich von und nach Winterthur Hegi reisen werden. Insgesamt wurden rund 10 Millionen Franken in den Bau investiert: Der Kanton übernahm mit 7,4 Millionen Franken den grössten Teil der Kosten. Für den Rest kamen die Stadt Winterthur und die SBB auf.

Seit der Inbetriebnahme der S-Bahn Zürich im Jahr 1990 hat sich die Zahl der Reisenden im Zürcher Verkehrsverbund ZVV mehr als verdoppelt. In den nächsten zehn Jahren rechnen ZVV und SBB mit weiteren 40 Prozent Mehrverkehr. Damit stösst die S-Bahn auf verschiedenen Strecken an ihre Kapazitätsgrenzen. Die 3. Teilergänzung der S-Bahn Zürich ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kantone Zürich, Aargau, Thurgau und St. Gallen sowie der SBB. Mit einem punktuellen Ausbau der Bahninfrastruktur bis Ende 2007 kann die S-Bahn Zürich das wachsende Mobilitätsbedürfnis in der Grossagglomeration besser abdecken. Das gesamte Investitionsvolumen der 3. Teilergänzungen beträgt zirka 200 Millionen Franken.

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