Benedikt Weibel tritt auf Ende 2006 zurück.

Der Vorsitzende der Geschäftsleitung SBB, Benedikt Weibel, geht Ende Jahr in Pension. Der Verwaltungsrat der SBB hat für die Nachfolgeregelung externe Unterstützung beigezogen.

Benedikt Weibel, Vorsitzender der Geschäftsleitung SBB, hat sich entschieden, sich vorzeitig auf Ende 2006 pensionieren zu lassen. Der 59-jährige Betriebswirtschafter nannte als Gründe für seinen persönlichen Entscheid seine bald 14-jährige Tätigkeit in der Funktion als Verantwortlicher des Unternehmens und die Altersgrenze von 60 Jahren, die er im Herbst erreiche. Als Sportler wisse er, dass man seinen Rücktritt auf einen Zeitpunkt terminieren sollte, in dem man noch im Vollbesitz seiner Kräfte sei. Benedikt Weibel wurde per 1. Januar 1993 vom Bundesrat zum Präsidenten des Generaldirektoriums der SBB und per Anfang 1999 vom Verwaltungsrat der neu gebildeten SBB AG zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung gewählt.

Der Verwaltungsrat bedauert den Rücktritt von Benedikt Weibel sehr und respektiert den aus persönlichen Gründen gefällten Entscheid. Er weist auf die herausragenden Leistungen Benedikt Weibels hin und dankt ihm für die ausserordentlichen Verdienste für die SBB und insgesamt für den öffentlichen Verkehr. Der Verwaltungsrat hat die Nachfolgeregelung unter Beizug externer Unterstützung eingeleitet.

Benedikt Weibel arbeitet seit 28 Jahren für die SBB. Er startete seine Eisenbahner-Laufbahn nach siebenjähriger Assistenz am betriebswirtschaftlichen Institut der Universität Bern 1978 als Sekretär des Präsidenten der Generaldirektion. 1983 wurde er Generalsekretär der SBB und übernahm 1986 als Direktor das Marketing Personenverkehr. Per Anfang 1993 wurde er vom Bundesrat zum Präsidenten der Generaldirektion gewählt. Seit der Umwandlung in eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft 1999 führt Benedikt Weibel die SBB AG als Vorsitzender der Geschäftsleitung.

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