Winterthur-Hegi erhält eine eigene Haltestelle.

Heute Morgen feierten die SBB, der Kanton Zürich und die Stadt Winterthur den offiziellen Baubeginn für die Haltestelle Winterthur-Hegi. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2006 halten täglich 72 Züge am östlichen Stadtrand. Mit der Inbetriebnahme von Winterthur-Hegi enden die Ausbauarbeiten zwischen Winterthur und Wil, die einen Angebotsausbau ermöglichen.

Mit einem Festakt markierten die SBB, der Kanton Zürich und die Stadt Winterthur heute Morgen den offiziellen Baubeginn der Haltestelle Winterthur-Hegi. Bis im Dezember 2006 entsteht im östlichen Teil der Stadt eine neue Haltestelle bestehend aus zwei Aussenperrons, einem überdeckten Kundenzentrum bei Gleis 1, einem überdeckten Wartebereich bei Gleis 2 sowie behindertengerechten Perronzugängen. Zudem wird die bestehende Unterführung Ohrbühlstrasse für Fussgänger und Velofahrer modernisiert. Für Velofahrer steht eine Bike&Ride-Anlage zur Verfügung; Fussgänger gelangen von der neuen Busstation der Linie 14 direkt zur S-Bahn-Haltestelle. Zu den Kosten von insgesamt rund 10 Millionen Franken trägt der Kanton Zürich 7,4 Millionen bei. Die Stadt beteiligt sich mit 1,7 Millionen an der neuen Haltestelle; die SBB investiert rund 1 Million Franken.

Dieser Infrastrukturausbau ist notwendig, um der grossen Nachfrage gerecht zu werden. In Winterthur-Hegi sind in jüngster Zeit viele neue Wohnungen entstanden. «Entsprechend gross ist das Potential für künftige Fahrgäste», sagte Regierungsrätin Rita Fuhrer. Stadtrat Reinhard Stahel erhofft sich durch die neue Haltestelle einen positiven Effekt für die gesamte Stadt: «Mit der Station Hegi erhält Winterthur nicht nur mehr Anschluss, sondern sie ist eine wesentliche Voraussetzung, damit das Sulzer Areal Oberwinterthur und das Wohn- und Gewerbegebiet Hegi weiter entwickelt werden können.» Symbolisch für den Angebotsausbau überreichte Georg Schmalz, Leiter Projekte Bau Management der SBB, Regierungsrätin Rita Fuhrer die künftige Winterthur-Hegi Haltestellentafel.

Seit der Inbetriebnahme der S-Bahn Zürich im Jahr 1990 hat sich die Zahl der Reisenden im Zürcher Verkehrsverbund ZVV mehr als verdoppelt. In den nächsten zehn Jahren rechnen ZVV und SBB mit weiteren 40 Prozent Mehrverkehr.

Das Projekt S-Bahn Zürich 3. Teilergänzung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kantone Zürich, Aargau, Thurgau und St. Gallen sowie der SBB. Bis Ende 2007 werden punktuelle Ausbauten der S-Bahn Zürich die Mobilität in der Grossagglomeration verbessern. Das gesamte Investitionsvolumen der 3. Teilergänzung beträgt rund 200 Millionen Franken [mehr].

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