SBB beschafft nachhaltig produziertes Holz.

Als umweltfreundliches Unternehmen verpflichtet sich die SBB mitunter zum Schutz der Wälder. Bereits heute bezieht die Bahn ihr Holz überwiegend aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in der Schweiz. Künftig berücksichtigt die SBB ausschliesslich Lieferanten, welche nachweisen, dass ihr Holz aus Wäldern stammt, die wieder aufgeforstet werden.

Die SBB benötigt jährlich rund 10'000 Kubikmeter Holz für Weichen- und Streckenschwellen. Bereits heute stammen rund 75 Prozent davon aus nachhaltiger Produktion, das heisst aus Wäldern, die wieder aufgeforstet werden.

Die SBB hat sich entschieden, künftig bei der Auftragsvergabe an Holzlieferenten ausschliesslich zertifizierte Holzschwellen zu beziehen. Sie hat die Lieferanten darüber informiert, dass diese fortan über ein anerkanntes Label verfügen müssen. «Damit bekennt sich die SBB klar zum Produkt Holz als ökologischen, nachwachsenden Rohstoff», erklärt Heinz Hügle, Einkaufsleiter bei der SBB Infrastruktur.

70 Prozent des von der SBB für Schwellen verwendeten Holzes stammt aus der Schweiz. Die restlichen 30 Prozent werden aus den europäischen Nachbarländern importiert.

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