Panorama-Wagen verkehren ab dem Fahrplanwechsel Ende 2006 am Gotthard.

Die zwölf Panorama-Wagen erhalten ein neues Einsatzgebiet. Sie werden ab dem Fahrplanwechsel Ende 2006 in den Interregio-Verkehr am Gotthard integriert. Die Panorama-Wagen sind bei den Reisenden sehr beliebt und machen Reisen ins Tessin noch attraktiver.

Seit 1991 besitzt die SBB zwölf klimatisierte Panorama-Wagen (Typ Apm 61 Pano). Bisher setzte sie die Fahrzeuge primär im internationalen Verkehr nach Deutschland und Österreich ein. Die speziellen 1. Klass-Wagen sind bei den Kundinnen und Kunden wegen ihres grosszügigen Ausblicks und Ambientes sehr beliebt. Sie stellen indes ein kleines Flottensegment dar, weshalb der Unterhalt dieser Spezialwagen sehr aufwändig ist. Vor diesem Hintergrund prüfte die SBB die weiteren Verwendungsmöglichkeiten, unter anderem auch den Verkauf der Kleinflotte. Nun hat die SBB eine Lösung gefunden, welche die Zukunft der Panorama-Wagen im Inland sichert.


Mehr Komfort für Bahnreisende über den Gotthard

Das neue Einsatzkonzept basiert auf dem Einsatz der Panorama-Wagen in den Interregio-Zügen am Gotthard ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2006. Damit wird die Gotthardlinie als weitere Panorama-Strecke der Schweiz aufgewertet. Die Wagen werden somit rechtzeitig auf das 2007 stattfindende Jubiläum «125 Jahre Gotthardbahn» in den Zügen Zürich–Locarno und Basel/Luzern–Locarno eingereiht. Neben der Attraktivitäts- und Komfortsteigerung bei den IR-Zügen bringt das neue Einsatzkonzept auch betriebliche Vorteile: Die Wagen sind fix in die Kompositionen eingereiht. Damit reduzieren sich die aufwändigen Rangierarbeiten auf ein Minimum.

Vor ihrem Einsatz am Gotthard wird der Innenraum der Wagen einem Modernisierungsprogramm unterzogen. Dabei investiert die SBB rund 6 Millionen Franken. Diese Mehrkosten sollen zu einem guten Teil durch Mehrverkehr bei den Interregio-Zügen aufgefangen werden.

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