Stadtraum HB: Abstimmung für ein neues Quartier.

Der Gestaltungsraum für den Stadtraum HB soll eines der zentralsten Gebiete Zürichs öffnen für Büros, Schulen, Wohnungen, Läden und Restaurants. Heute hat die Stadt die Gültigkeit des Referendums eines privaten Komitees bekannt gegeben. Abgestimmt wird am 24. September 2006. Die SBB setzen den breit geführten Dialog über den Gestaltungsplan fort.

Der Zürcher Gemeinderat hatte den Gestaltungsplan Stadtraum HB im Januar 2006 ohne Gegenstimme angenommen. Die klare Zustimmung ist eine Folge des breit abgestützten Entwicklungsprozesses, in dem die SBB gemeinsam mit der Stadt und der Post einen Ausgleich der Interessen von Anwohnern, Nutzern, Passanten und Investoren gesucht haben.

Die zentrale Lage zwischen Hauptbahnhof, Sihlpost und Langstrasse sieht die SBB als besondere Verpflichtung für hohe städtebauliche Qualität. Ein Viertel der heute nicht zugänglichen Grundfläche wird öffentliche Freifläche: Plätze, eine grosszügige Flanierdiagonale und Verbindungsstrassen. Die vorgesehene Baudichte entspricht der Umgebung im Zentrum der Stadt Zürich. Für Leben im Stadtraum HB sorgen 1'200 bis 1'500 Bewohnerinnen und Bewohner. Der Mindest-Wohnanteil im zentralen Bereich beträgt 40 Prozent. Die Erdgeschosse sind für Läden und Restaurants reserviert, hinzu kommen rund 2'000 Bildungs- und 6'000 Arbeitsplätze. Wie die Gebäude einst aussehen werden, ist noch nicht entschieden – der Gestaltungsplan zeigt nur mögliche Umrisse. Die einzelnen Bauprojekte werden in Architekturwettbewerben entwickelt und durchlaufen die gängigen Baubewilligungsverfahren [mehr].

Ein öffentlicher Dialog mit Politik, Umweltverbänden, Quartierbevölkerung und Wirtschaft hat zum vorliegenden Gestaltungsplan geführt, über den am 24. September dieses Jahres das Stimmvolk der Stadt Zürich entscheidet. Die SBB und ihre Projektpartner sind zuversichtlich und hoffen, dass sie von den Zürcherinnen und Zürchern das Vertrauen weiterhin erhalten und den eingeschlagenen Weg fortführen können. Zürich hat die Chance, sich ein neues Quartier zu erschliessen – für Büros, Schulen, Wohnungen, Freizeit- und Einkaufsangebote mit Bahnanschluss.

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