Vandalenakt im TGV Zürich–Paris – SBB reicht Strafanzeige ein.

Im TGV Zürich–Paris haben Unbekannte heute Morgen eine übel riechende Flüssigkeit in drei Wagen verteilt. Der übrige Bahnbetrieb wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Die Wagen wurden abgeschlossen und die Reisenden bei einem Zwischenhalt in Neuenburg betreut. Die SBB hat die Polizei beigezogen.

Im TGV 9284 von Zürich nach Paris roch es heute Morgen in drei Wagen unangenehm. Die SBB bat die Reisenden deshalb, in die übrigen Wagen umzusteigen. In Neuenburg wurden jene Passagiere, welche sich über Unwohlsein beklagten, betreut. Ebenfalls beigezogen wurde die Kantonspolizei Neuenburg. Die TGV-Komposition wurde in Zusammenarbeit mit der Bahnpolizei noch in Neuenburg durch Spezialisten untersucht.

In diesem Zusammenhang ist bei einem Zürcher Lokalradio ein anonymes Schreiben eingegangen. Darin bekennt sich eine unbekannte Täterschaft zum Vandalenakt. Die SBB reicht gegen die Täterschaft Strafanzeige ein. Die polizeiliche Untersuchung ist im Gang.

Die TGV-Komposition konnte mit einer halben Stunde Verspätung nach Paris weiter fahren. Der übrige Zugverkehr wurde nicht beeinträchtigt.

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