Zwei neue Schnellzug-Halte in Rotkreuz.

Rotkreuz erhält auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2006 zwei zusätzliche Schnellzughalte ab Zürich und Zürich-Enge, die beim Start von Bahn 2000 noch nicht möglich waren. Die SBB entspricht damit einem vielfach geäusserten Bedürfnis der Bahnreisenden aus der Region.

Ab Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2006 verkehren am Abend die beiden Schnellzüge ab Zürich/Zürich-Enge neu mit Halt in Rotkreuz: Um 16.41 Uhr, beziehungsweise eine Stunde später, verkehren die IR 2935 und 2939 von Zürich nach Luzern via Zürich-Enge, Thalwil, Baar, Zug und Rotkreuz (an 17.19/18.19 Uhr). Damit wird die Symmetrie auf dieser Linie wieder hergestellt: Bisher konnte der Halt Rotkreuz nur am Morgen bedient werden – am Abend mussten die Pendler bis anhin in Zug umsteigen.

Stephan Breuer, SBB Regionalleiter Zentralschweiz, freut sich, dass auf dem stark ausgelasteten Korridor diese Quadratur des Kreises gelang – «um so mehr, als der Schlüssel zur Lösung das hervorragende Funktionieren der Stadtbahn Zug ist.»
Walter Suter, Volkwirtschaftsdirektor des Kantons Zug, zeigt sich zufrieden über den Ausbau: «Es freut mich, dass ab dem nächsten Fahrplanwechsel die Züge ab Zürich-Enge auch am Abend in Rotkreuz halten werden. Damit kann das immer wieder vorgebrachte Anliegen des Kantons Zug, während den Hauptverkehrszeiten gute Verbindungen mit Zürich-Enge anzubieten, ein schönes Stück vorangebracht werden.»

Möglich wurde dieser Ausbau des Bahnangebots auch durch die hohe Pünktlichkeit und Fahrplanstabilität sowohl der Stadtbahn Zug wie auch des Fernverkehrs Zürich–Luzern. Analysen zeigten, dass durch kleine Anpassungen der Spielraum für diesen vielfach geäusserten Ausbau des Bahnangebots geschaffen werden kann.

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