Halbstundentakt auf der Strecke Zürich–Schaffhausen so früh als möglich.

Am heutigen Treffen zwischen einer Delegation des Regierungsrates des Kantons Schaffhausen und Vertretern der Geschäftsleitung SBB wurde die Einführung des Halbstundentaktes im Fernverkehr zwischen Schaffhausen und Zürich besprochen. Die beiden Delegationen sehen das Bedürfnis für diesen Angebotsausbau als unbestritten und gehen davon aus, dass der Halbstundentakt bis 2012 realisiert werden kann.

Am Hauptsitz der SBB in Bern haben heute Delegationen der Schaffhauser Regierung und der SBB die Einführung des Halbstundentaktes zwischen Schaffhausen und Zürich im Detail besprochen. Die Notwendigkeit dieser Taktverdichtung hat für beide Seiten hohe Priorität.

Damit der Angebotsausbau realisiert werden kann, braucht es Doppelspurausbauten zwischen Bülach und Schaffhausen. Unter Berücksichtigung der aufwändigen bautechnischen Rahmenbedingungen, insbesondere im Siedlungsgebiet, gehen die Verantwortlichen davon aus, den Ausbau bis zum Fahrplanwechsel 2012 zu realisieren. Zusätzlich müssen im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens die Details der Streckenausbauten auf dem deutschen Gebiet geklärt werden. Die Verantwortlichen werden alles daran setzen, dass die Umsetzung auf allen Ebenen beschleunigt werden kann.

Bis Oktober 2006 wird ein bauliches Konzept erarbeitet, das einen Finanzierungsrahmen von 130 Mio. CHF berücksichtigt. Bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 profitieren die Kunden von der Verdichtung des Angebotes (7 statt 6 Zugspaare) zwischen Stuttgart und Zürich auf einen Zweistundentakt mit modernen ICE-T-Neigezügen.

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