Nach der Modernisierung fahren die Züge auf der Strecke Busswil–Büren a. A. wieder.

Die Arbeiten zur Modernisierung der Bahnstrecke Busswil-Büren an der Aare sind abgeschlossen. Nächsten Samstag kann der fahrplanmässige Bahnverkehr wieder aufgenommen werden. Während der Bauarbeiten verkehrten seit dem 6. März 2006 zwischen Lyss und Büren BSU-Bahnersatzbusse. SBB und BLS danken den Reisenden für das entgegengebrachte Verständnis.

Die SBB investierte insgesamt 9,1 Millionen Franken in komfortable Anlagen für die Kunden sowie in die Bahntechnik auf der Strecke Busswil–Büren a.A. Nach knapp drei Monaten Bahnersatzbetrieb verkehren ab dem 20. Mai 2006 wieder die fahrplanmässigen BLS-Regionalzüge. Die Streckensperre ermöglichte es, die Bauarbeiten rasch und ohne Umtriebe für die Kunden an den Bahnhöfen durchzuführen. Die SBB und die BLS danken den Reisenden für das Verständnis während der Bauzeit, die das Umsteigen auf die Bahnersatzbusse notwendig machte.

Seit Anfang März hat die SBB die Regionalbahnhöfe Büren und Dotzigen modernisiert; die Kunden erhielten erhöhte Perrons von 55 Zentimetern, die ein komfortableres Eintreten in die Züge erlauben. Zudem ermöglichen Rampen den behindertengerechten Zugang zu den Perrons, die heller und freundlicher beleuchtet sind [mehr].

Zu einem späteren Zeitpunkt, in Koordination mit der Gemeinde, wird das Bahnhofsgebäude in Büren a.A. saniert und ein Busbahnhof erstellt. Vorerst wurden die bahntechnisch notwendigen Arbeiten vorgenommen und das Gleis sowie der Niveauübergang östlich des Bahnhofs aufgehoben. Die alten, manuell bedienten Sicherungsanlagen in Büren und Dotzigen aus dem Jahre 1945 wurden durch vollautomatische Stellwerke ersetzt und werden nun aus Lyss ferngesteuert. Deshalb müssen die beiden Regionalbahnhöfe nicht mehr besetzt sein. Zugleich erneuerte die SBB vier Niveauübergänge auf der Strecke. In Dotzigen sind die Arbeiten bis auf kleinere Fertigsstellungsarbeiten abgeschlossen. Über den neuen Standort der Haltestelle werden sich auch die Nutzer der Bahnhofsstrasse freuen: Die Verschiebung bewirkt, dass die Schranken über den stark frequentierten Bahnübergang weniger lange geschlossen bleiben, da die Züge nicht mehr auf dem Übergang anhalten.

Weiterführender Inhalt