Die neue Haltestelle «Basel Dreispitz» für die Regio-S-Bahn ist eingeweiht.

Gut ein Jahr nach dem Spatenstich haben heute in Basel Regierungspräsidentin Elsbeth Schneider-Kenel, Regierungsrat Ralph Lewin und Paul Blumenthal, Leiter SBB Personenverkehr, mit «Basel Dreispitz» die erste neue Haltestelle der Regio-S-Bahn Basel eingeweiht und in Betrieb genommen.

Mit der Einweihung der neuen Haltestelle hat die trinationale Regio-S-BahnLink öffnet in neuem Fenster. einen weiteren Meilenstein erreicht. War die Haltestelle Basel Dreispitz bisher «nur» eine von 30 Baustellen für die Regio-S-Bahn, so ist sie ab heute in Betrieb. Wie erfolgreich die Regio-S-Bahn Basel in ihrer noch jungen Geschichte ist, zeigen die ersten Zahlen zur Nachfrage: Alleine auf der S3 zwischen Laufen und Basel wurde 2005 die S-Bahn von 15 Prozent mehr Bahnreisenden benützt. Bis 2008 werden die Ausbauarbeiten an rund 30 Bahnhöfen abgeschlossen sein, die gesamten Investitionen für die Infrastruktur-Ausbauten betragen voraussichtlich rund 100 Millionen Franken.

Für Regierungsrat Ralph Lewin (Kanton Basel-Stadt) ist klar, dass «der Öffentliche Verkehr mit der neuen Haltestelle weiter aufgewertet wird. Und ein attraktiver Öffentlicher Verkehr trägt zur ökonomischen und ökologischen Entwicklung einer Region bei.» Augenfällig sei auch der Nutzen der neuen S-Bahn-Haltestelle für das ganze Dreispitzareal: «Wertschöpfungsintensive Betriebe haben sich in den vergangenen Jahren hier angesiedelt und zu einer Vermehrung der Arbeitsplätze geführt. Auch jetzt können Sie diese Dynamik anhand der vielen Neubauten, Bauplätze oder Kräne rund um die Haltestelle unschwer feststellen», sagte Lewin.

Für Elsbeth Schneider-Kenel, Regierungspräsidentin des Kantons Basel-Landschaft, prägen der öffentliche Verkehr und das S-Bahn-System das Image einer Region. «Die S-Bahn ist sozusagen eine Visitenkarte», sagte die Regierungspräsidentin an der Einweihung und betonte die Bedeutung der neuen Haltestelle «Basel Dreispitz» als Symbol für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Nordwestschweizer Kantonen, der SBB und den ausländischen Partnern bei der Entwicklung der Regio-S-Bahn.

Paul Blumenthal, Leiter SBB Personenverkehr, verwies auf den passenden Namen Dreispitz: «Die neue Haltestelle ist in Zusammenarbeit von drei Partnern entstanden, und die Kunden profitieren im Dreispitz von der Verknüpfung dreier Transportmittel; Bahn, Tram und Bus.» Damit werde der Dreispitz zu einer kleinen Stadt in der Stadt. Und eine Stadt brauche auch eine eigene S-Bahn-Haltestelle. Das sei allerdings keine Selbstverständlichkeit: «Der finanzielle Spielraum der zukünftigen Verkehrsentwicklung wurde uns von der Politik eng gesteckt», gab Blumenthal zu bedenken.

Ebenfalls nicht selbstverständlich war die termingerechte Realisierung der neuen Haltestelle, wie Gesamtprojektleiter German Dreier, SBB Infrastruktur, erwähnte. «Das gleichzeitige Bauen auf 30 Baustellen entlang aller Bahnlinien in der Nordwestschweiz bei gleichzeitigem Bahnbetrieb war eine Voraussetzung. Denn die Planmässigkeit der Züge und die Zufriedenheit der Reisenden mussten auch während der verschiedenen Bauphasen gewährleistet sein.»

Mit den ersten fahrplanmässigen Zügen um 12.11 Uhr Richtung Laufen und der Regio-S-Bahn um 12.18 Uhr Richtung Olten wurde die Haltestelle in Betrieb genommen.

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