SBB Cargo führt ein neues Modell bei den Produktionsberufen ein.

SBB Cargo führt ein neues Modell bei den Produktionsberufen ein. Die Delegationen von SBB Cargo und der an der Entwicklung und Verhandlung beteiligten Gewerkschaften haben sich an ihrer Verhandlungsrunde vom Mittwoch über die neuen Berufsbilder verständigt. Bis Ende September werden die Verhandlungspartner die Vereinbarung dazu unterzeichnen.

Die neuen Berufsbilder für Lokführer und RCP-Mitarbeitende sind eine Antwort auf die veränderten Anforderungen in der Eisenbahn-Produktion. Sie erhöhen die Flexibilität im Einsatz, erweitern die Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schaffen bessere Laufbahn- und Rekrutierungsmöglichkeiten.

So können beispielsweise Mitarbeiter der regionalen Rangierteams in Zukunft vielseitiger eingesetzt werden. Nebst der Kernfunktion des Rangierens können sie etwa auch die technischen Daten der Züge aufnehmen und Sichtkontrollen der Wagen durchführen. Bei Bedarf kommen Tätigkeiten im Bereich Gefahrguttransporte, Fahrkompetenzen im Team und Aufgaben für das Wagenmanagement hinzu. Die Arbeit der Rangierteams wird dadurch abwechslungsreicher und interessanter.

SBB Cargo hat mit dem Schweizerischen Eisenbahnerverband SEV, der Gewerkschaft transfair, dem Verband Schweizer Lokführer und Anwärter VSLF sowie der Personalkommission Cargo die Details der neuen Berufsbilder in der Produktion sowie die zukünftige Einreihung der einzelnen Funktionen geklärt. Bis Ende September werden auch die Einführung und der Übergang vom heutigen zum neuen Modell geklärt.

Zu den Berufen, die vom neuen Berufsbild-Konzept profitieren werden, gehören sämtliche Berufskategorien im operativen Betrieb wie beispielsweise Rangierspezialisten, Lokführer und Visiteure. «Das neue Berufsbildkonzept bietet sowohl SBB Cargo als auch den Mitarbeitern die Chance, die Herausforderungen für die Bahn im Wettbewerb gemeinsam besser zu meistern», erklärt der Leiter Personal von SBB Cargo, Daniel Eigenmann.

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