Videokameras erhöhen Sicherheit in den RailCitys.

Ab heute Donnerstag wird die RailCity des Bahnhofs Luzern mit einem Videokamerasystem überwacht. Dieses System wird zum Standard für alle Schweizer RailCity-Bahnhöfe. Bis Ende Oktober werden auch die Bahnhöfe Winterthur, Lausanne und Genf ausgerüstet. Die bestehende Anlage in Zürich wird in den kommenden Wochen erneuert.

Im Rahmen des seit längerem geplanten Umsetzungskonzeptes wird die RailCityLink öffnet in neuem Fenster. des Bahnhofs Luzern ab 21. September 2006 mit 40 Videokameras überwacht. Die SBB will damit die Sicherheit von Kundinnen und Kunden erhöhen. Das System verschafft einen besseren Überblick und erlaubt daher, schneller Massnahmen zu ergreifen, beispielsweise wenn eine Person in der RailCity verunfallt oder wenn eine Notrufsäule betätigt wird. Zudem ermöglichen die Aufzeichnungen, den Hergang solcher Geschehnisse auszuwerten. Die Überwachung vermittelt den Kundinnen und Kunden der RailCity-Bahnhöfe ein grösseres Sicherheitsgefühl und wirkt präventiv gegen Vandalismus.

Das jetzt in Luzern installierte System wird zum Standard in allen sieben Schweizer RailCity-Bahnhöfen. Die bereits bestehende Anlage in Zürich wird in den kommenden Wochen ersetzt oder angepasst. Nach Luzern wird das neue Videosicherheitssystem bis Ende dieses Jahres in Winterthur, Genf, Lausanne und Zürich eingeführt.

Die Beobachtung der Bildschirme erfolgt in den Überwachungszentralen Genf und Zürich. Die Bilder werden über einen speziell reservierten Bereich des SBB-Datennetzes übertragen. An diesen Bereich sind ausschliesslich Komponenten des Sicherheitssystems angeschlossen, was Zugriffe von aussen verhindert. Das Benutzungskonzept beruht auf den Datenschutzbestimmungen der SBB und entspricht sämtlichen gesetzlichen Vorschriften.

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