Drei verbindliche Offerten für die Schweizerische Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft eingegangen.

Die zweite Runde im Bieterwettbewerb zum Verkauf der Mehrheitsbeteiligung der SBB an der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft (SBS) ist abgeschlossen. Aus den vier unverbindlichen Offerten sind drei verbindliche Angebote für die Übernahme und den Weiterbetrieb der SBS hervorgegangen.

Die SBB hat im Mai 2006 die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG in Zürich mit der Vorbereitung und Abwicklung eines neutralen Bieterwettbewerbs zum Verkauf der SBB Mehrheitsbeteiligung an der SBS AG beauftragt. Ziel der SBB ist es, für die SBS einen Käufer zu finden, der den Weiterbetrieb der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft nachhaltig sicherstellt. Nachdem 15 Interessenten die Ausschreibungsunterlagen bezogen hatten, reichten vier davon zeitgerecht eine unverbindliche Offerte ein und wurden zur zweiten Runde zugelassen.

Die Bieter hatten in der zweiten Runde die Möglichkeit, im Rahmen einer so genannten Due Diligence die Kennzahlen der SBS im Detail zu prüfen. Ebenfalls stand das Management der SBS den potenziellen Käufern für Gespräche und Detailauskünfte zur Verfügung [mehr].

Auf dieser Basis haben sich alle vier Interessenten entschlossen, eine verbindliche Offerte für die Übernahme der SBS AG einzureichen, wobei die IG-Bodensee und die Investorengruppe um Walter Klaus gemeinsam offerieren. Bei den übrigen zwei Interessenten handelt es sich, wie bereits mitgeteilt, um die Stadtwerke Konstanz sowie die Schweizer «Seahorse» Investorengruppe.

In einer weiteren Runde wird die SBB mit allen Interessenten in die abschliessenden Vertragsverhandlungen treten und die Öffentlichkeit anschliessend über das Ergebnis informieren.

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