«Stadtraum HB» wird immer konkreter.

Das Projekt «Stadtraum HB Zürich» nimmt weiter Form an: Die Planungsarbeiten kommen gut voran, insbesondere im Sektor Sihlpost, wo schon bald das Baugesuch gestellt wird. Die SBB realisiert im «Baufeld a» die Pädagogische Hochschule, die Gastro- und Shoppingflächen im Erdgeschoss sowie ein weiteres Dienstleistungsgebäude, und sie baut die Alte Sihlpost um. UBS beabsichtigt, im Sektor Sihlpost das «Baufeld c» zu erwerben und konzentriert so 1600 bis 1800 Mitarbeitende beim Hauptbahnhof. Ein Kaufvorvertrag wurde gestern unterzeichnet.

Das Projekt «Stadtraum HB» in Zürich konkretisiert sich: Die beiden Partner SBB und Post ziehen nach einer intensiven Planungsphase, insbesondere für den Sektor Sihlpost, eine positive Zwischenbilanz. Die Baupläne werden verfeinert und das Baugesuch wird voraussichtlich anfangs 2008 eingereicht. Terminlich ist das Projekt auf Kurs, anfangs 2009 sollen die Bagger auffahren - vorausgesetzt, die Beschwerden gegen den Gestaltungsplan können rechtzeitig erledigt werden, und vorausgesetzt, die Baubewilligung erfolgt Mitte 2008. Das Quartier soll sich durch verschiedene Architekturen auszeichnen: Die neuen Partner in der Nutzung des «Stadtraum HB» ziehen in ein Gebiet ein, das in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich über Studienverfahren und Architekturwettbewerbe entwickelt wurde und wird.

Die SBB als Landeigentümerin hat sich entschieden, selber in das «Baufeld a» zu investieren und somit unter anderem die Pädagogische Hochschule sowie den Shopping- und Gastrobereich zu realisieren. Urs Schlegel, Leiter SBB Immobilien, erklärte: «Neben der Modernisierung der Bahnhöfe wollen wir auch die Bahnhofsquartiere aufwerten. Wir nehmen durch dieses Engagement langfristig Einfluss auf das Areal in unmittelbarer Nähe zum Zürcher Hauptbahnhof.»


UBS unterzeichnet Kaufvorvertrag.

Für das «Baufeld c» konnte UBS als Nutzerin und Investorin gewonnen werden. Ein entsprechender Kaufvorvertrag wurde gestern unterzeichnet. Die SBB und die Post planen gemeinsam für UBS und in enger Zusammenarbeit mit UBS Büros und Konferenzmöglichkeiten sowie ein Personalrestaurant. Im Erdgeschoss sollen zudem Mietflächen für Läden und öffentliche Restaurants entstehen. 1600 bis 1800 Arbeitsplätze werden im neuen Gebäude eingerichtet. UBS ist damit neben der Pädagogischen Hochschule Zürich der zweite grosse Nutzer im neu entstehenden Quartier. «Die Zentrumslage und die optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr machen den «Stadtraum HB» für UBS zu einem attraktiven Standort», erklärte Hans-Peter Ess, UBS Head Group Real Estate Switzerland. UBS schaffe sich so die nötige Flexibilität bezüglich des künftigen Flächenbedarfs. Sie plant im neuen Gebäude verschiedene geschäftsunterstützende Funktionen zusammenzuführen, die heute in der City von Zürich verteilt sind.

Kathrin Martelli, Stadträtin Zürich, zeigte sich sehr erfreut über die Projektentwicklung. «Durch die gelungene Umsetzung des vom Volk genehmigten Gestaltungsplans wird es endlich konkret im Stadtraum HB.» Das Entwicklungsprojekt entspreche der Stossrichtung der Stadtplanung, betonte sie weiter.

Im Stadtraum HB soll ein vielfältiges, lebendiges und urbanes Quartier mit Bildung, Büroarbeitsplätzen, Wohnungen, Detailhandelsflächen und Gastronomie sowie einem beliebten öffentlichen Raum entstehen und so die heutige Zürcher Innenstadt ideal ergänzen. Urs Schlegel ergänzte: «Für den Sektor Sihlpost sind die grössten Schlüsselmieter nun bestimmt und wir sind überzeugt, dass von ihnen positive Impulse für die weitere Entwicklung und Vermarktung ausgehen.»

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