Die Pläne für die neue Eisenbahnlinie Mendrisio–Varese–Malpensa liegen in den Gemeinden auf.

Die Vorbereitungsarbeiten für den Bau der neuen grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindung Mendrisio–Varese–Malpensa (FMV) kommen planmässig voran. Seit heute läuft in den Gemeinden das Planauflageverfahren: Die Pläne und Dokumente für den Bau des FMV-Trasses können auf den Kanzleien der betreffenden Tessiner Gemeinden eingesehen werden.

Das Bewilligungsverfahren für den Bau der neuen Eisenbahnlinie Mendrisio–Varese–Malpensa läuft auf Schweizer Seite seit einigen Wochen. Die SBB reichte im letzten September beim Bundesamt für VerkehrLink öffnet in neuem Fenster. (BAV) die Unterlagen für das Projekt ein. Damit wurde das Planbewilligungsverfahren gestartet. Die Pläne und die entsprechenden Unterlagen – darunter etwa auch der Umweltverträglichkeits-Rapport – liegen ab heute Freitag, 9. November 2007, bis zum 10. Dezember 2007 auf den Gemeindekanzleien der Tessiner Gemeinden Mendrisio, Rancate, Genestrerio, Ligornetto und Stabio zur öffentlichen Einsichtnahme auf.

Das Investitionsvolumen für die FMV-Eisenbahnverbindung beläuft sich auf Schweizer Seite auf insgesamt 137 Millionen Franken. Bund und Kanton Tessin teilen sich die Kosten je hälftig. 50 Prozent finanziert die SBB mit Mitteln aus dem vom Bundesparlament im Oktober 2006 verabschiedeten Infrastrukturfonds. Der Grosse Rat des Kantons Tessin bewilligte im September 2007 den Kantonsbeitrag von ebenfalls 50 Prozent an die Realisierung der neuen Bahnverbindung.

Auch auf italienischer Seite kommen die Arbeiten für die neue FMV planmässig voran. Am 6. Juni 2007 übergab die Infrastruktur-Gesellschaft der italienischen Bahn «Rete Ferroviaria Italiana» dem Ministerium für Infrastruktur in Rom die definitiven Pläne für den Streckenteil Induno Olona–Giaggiolo–Landesgrenze zur Genehmigung und zur Bereitstellung der nötigen finanziellen Mittel. Die Kosten auf italienischer Seite belaufen sich auf 223 Millionen Euro.

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