Mehr Züge bis Affoltern am Albis.

Ab dem 9. Dezember 2007 ist das Knonaueramt mit der Bahn noch besser erschlossen: Die S15 fährt neu bis Affoltern am Albis. Für diese Angebotsverbesserung hat die SBB die Infrastruktur zwischen Bonstetten-Wettswil und Hedingen ausgebaut. Heute Morgen haben Regierungspräsidentin Rita Fuhrer und Hansjörg Hess, Leiter SBB Infrastruktur, die Bauten eingeweiht.

Rechtzeitig zum Fahrplanwechsel konnten der Kanton Zürich und die SBB heute die Infrastrukturausbauten im Knonaueramt einweihen. Die Doppelspurausbauten sowie die neue Publikumsanlage im Bahnhof Bonstetten-Wettswil ermöglichen die Verlängerung der S15 bis nach Affoltern am Albis. Damit erhalten die Kundinnen und Kunden im Knonaueramt vier Züge pro Stunde nach Zürich. Regierungspräsidentin Rita Fuhrer und Hansjörg Hess, Leiter SBB Infrastruktur, schnitten ein über die Gleise gespanntes Band durch: «Damit ist das Knonaueramt bereit für täglich 130 Züge», freute sich Regierungspräsidentin Fuhrer.

Seit dem Spatenstich im Frühling 2005 hat die SBB den Bahnhof Bonstetten-Wettswil umfassend umgebaut und einen neuen, 320 Meter langen Mittelperron erstellt: Eine mit Treppen und Rampen ausgestattete Personenunterführung ermöglicht einen schienenfreien und behindertengerechten Zugang zu den Zügen. Dieser Perron konnte bereits im Sommer 2006 in Betrieb genommen werden. Zudem wurden südlich und nördlich von Bonstetten sowie nördlich von Hedingen Doppelspurabschnitte gebaut. Diese sind notwendig für die Verlängerung der S15 bis nach Affoltern am Albis.

Die Kosten für diese Aus- und Umbauten wurden mit 70 Mio. Franken budgetiert. «Dank Vergabeerfolg konnten die Kosten deutlich unterschritten werden», freute sich Hansjörg Hess. Der Kanton Zürich und die SBB haben für das grösste Projekt im Rahmen «S-Bahn Zürich 3. Teilergänzung» insgesamt rund 60 Mio. Franken investiert. Das gesamte Investitionsvolumen der 3. Teilergänzung beträgt rund 200 Mio. Franken. Mit diesen punktuellen Ausbauten auf dem Gebiet der S-Bahn Zürich wird die Mobilität in der Grossagglomeration verbessert.

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