SBB Löhne steigen 2008 um insgesamt 2,8 Prozent.

Die SBB und die Verhandlungsdelegation der Gewerkschaften haben ihre Lohnverhandlungen erfolgreich abgeschlossen: Sie einigten sich auf Lohnmassnahmen von insgesamt 2,8 Prozent. Für generelle Lohnerhöhungen stellt die SBB 1,8 Prozent und für individuelle Massnahmen zusätzlich 0,4 Prozent der Lohnsumme bereit. Zusätzlich erhalten alle SBB Angestellten, die dem GAV unterstellt sind, eine einmalige Prämie von 500 Franken ausbezahlt. Dies entspricht 0,6 Prozent der Lohnsumme.

Die SBB und ihre Vertragspartnern haben sich diese Woche auf die Lohnmassnahmen für das Jahr 2008 geeinigt. Die Massnahmen belaufen sich auf insgesamt 2,8 Prozent der Lohnsumme. Davon sind 1,8 Prozent für generelle Lohnerhöhungen vorgesehen. Die Teuerung ist damit ausgeglichen. Weitere 0,4 Prozent stellt die SBB für individuelle Lohnerhöhungen bereit. Darüber hinaus erhalten alle Angestellten wegen des zu erwartenden guten Konzernergebnisses 2007 eine einmalige Prämie von 500 Franken. Die Prämie hat einen Umfang von 0,6 Prozent der Gesamtlohnsumme. Insgesamt kosten die beschlossenen Lohnmassnahmen die SBB zusätzlich knapp 59 Millionen Franken.

«Nach schwierigen Verhandlungen haben wir eine Lösung gefunden, die für beide Seiten stimmt», kommentiert SBB Personalchef Markus Jordi das Resultat: «Damit sagen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Merci für die gute Arbeit, die sie tagtäglich leisten. Und wir zeigen auch: Die SBB ist ein attraktiver Arbeitgeber.»

Der Abschluss gilt für die rund 27 000 Angestellten, die den Gesamtarbeitsverträgen von SBB und SBB Cargo unterstellt sind. Der Verwaltungsrat der SBB und die Gremien der Personalverbände haben dem Ergebnis bereits zugestimmt.

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