Über 100-jähriges Bahnhofgebäude in Rapperswil wird saniert.

Heute Morgen hat der Umbau am Bahnhofsgebäude Rapperswil mit einem symbolischen Akt offiziell begonnen. Stadtpräsident Benedikt Würth entfernte mit einem Bagger Teile einer Wand des in den 1950-er Jahren angebauten Buffets. Ab Juli 2008 steht das historische Gebäude wieder in seiner ursprünglichen Form für eine neue Nutzung bereit.

Mit einem symbolischen Akt starteten die Stadt Rapperswil-Jona und die SBB heute Montag den Umbau des Bahnhofgebäudes in Rapperswil. Bis Juli 2008 werden das angebaute Buffet abgebrochen sowie die Struktur und die Architektur des 1895 fertig gestellten Gebäudes wiederhergestellt. Im Innern werden die Zwischendecken ausgebaut; damit erhalten die Räume wieder ihre ursprüngliche Höhe. Nach dem Umbau befinden sich das Bahnreisezentrum mit Billettschalter, Reisebüro und Gepäckannahme zentral in der rekonstruierten Haupthalle. Zudem laden ein asiatisches Noodle-Haus und ein Café-Bistro Spettacolo zum Verweilen ein. Stadtpräsident Benedikt Würth freute sich über die künftige Nutzung: «Im historischen Bahnhofgebäude wird damit ein modernes Dienstleistungsangebot bereit stehen.»

Der Stadtpräsident von Rapperswil-Jona und Urs Schlegel, Leiter SBB Immobilien, zeigten sich heute Vormittag sichtlich erfreut über das Resultat der ersten Bautätigkeit auf der Baustelle. Mit einem Bagger entfernte Benedikt Würth erste Elemente des Buffets, das 1956 an das Bahnhofsgebäude angebaut worden war: Unter dem Backstein kam die ursprüngliche Sandsteinfassade zum Vorschein. «Die Stadt darf nach Abschluss der Arbeiten für sich in Anspruch nehmen, einen neuen, über hundertjährigen Bahnhof zu haben», sagte Schlegel.

Die SBB investiert 13 Millionen Franken in die Komplettsanierung des Bahnhofgebäudes. Für eine weitere Million Franken saniert sie das Perrondach und gestaltet die Überdachung im Bereich der Treppe zur Personenunterführung neu.

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