Angebotsverbesserung dank neuer Doppelspur auf der Linie Cham–Rotkreuz.


Medienmitteilung, 2. Mai 2007

Ausbau der Bahnlinie Cham–Rotkreuz


Angebotsverbesserung dank neuer Doppelspur.

enmitteilung, 2. Mai 2007

Ausbau der Bahnlinie Cham–Rotkreuz


Angebotsverbesserung dank neuer Doppelspur.

Heute Morgen haben der Kanton Zug und die SBB gemeinsam den Auftakt zum Doppelspurausbau der Linie Cham–Rotkreuz gefeiert. Das 3,4 Kilometer lange Gleis ermöglicht ab Dezember 2008 den Viertelstundentakt zwischen Baar und Rotkreuz. Insgesamt investieren SBB und Kanton Zug 45 Mio. Franken in den Bau der Doppelspur.

Mit der Enthüllung der Bautafel in Hünenberg-Chämleten haben heute Morgen die Bauarbeiten zur neuen Doppelspur auf der Bahnlinie Cham–Rotkreuz begonnen. Die Bahnlinie Cham–Rotkreuz ist heute nur einspurig befahrbar und bildet darum einen Engpass für Fahrplanerweiterungen auf der S1 der Stadtbahn Zug. Dank dem Ausbau verbessert die SBB das Angebot auf dieser Strecke deutlich: Erstmals wird auf dem Abschnitt Cham–Rotkreuz der Viertelstundentakt der S1 realisiert. Ausserdem verkehren künftig pro Stunde zwei Züge (bisher ein Zug) der Stadtbahn bis Luzern. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 wird die Doppelspur in Betrieb genommen. «Mit dem Bau der Doppelspur geht ein lang gehegter Wunsch des Kantons Zug in Erfüllung», freute sich der Zuger Regierungsrat Matthias Michel anlässlich des symbolischen Spatenstichs in Hünenberg-Chämleten.

Das Projekt umfasst den Bau eines zweiten Gleises östlich des bestehenden Gleises zwischen Cham und Rotkreuz bis vor die Freudenberg-Kurve. Dieses Gleis ist 3,4 Kilometer lang. Gleichzeitig baut die SBB Lärmschutzwände seeseitig auf dem Abschnitt Cham West–Hünenberg. Auf einer Länge von über einem Kilometer entstehen maximal anderthalb Meter hohe Wände, welche die Anwohner künftig ruhiger schlafen lassen. Weiter ergänzt die SBB die Haltestellen Chämleten und Zythus mit je einem zu-sätzlichen Perron. Diese werden über Treppen und Rampen erschlossen.

Die Gesamtkosten für den Doppelspurausbau zwischen Cham und Rotkreuz betragen 45 Mio. Franken; der Kanton Zug beteiligt sich mit 20 Mio. am Projekt. Der eigentliche Doppelspurausbau kostet 37 Mio. Franken; die restlichen 8 Mio. sind für den Landerwerb und vor allem für die baulichen Ergänzungen der beiden Haltestellen der Stadtbahn Zug vorgesehen. Mit der Investitionssumme werde ein wichtiger Streckenausbau zu einem fairen Preis verwirklicht, betonte Hansjörg Hess, Leiter SBB Infrastruktur und Mitglied der Geschäftsleitung SBB, anlässlich des Festakts heuten Morgen.

Auch bei diesem Projekt trägt die SBB dem Umweltschutz Rechnung: Alle Baumaschinen verfügen über Russpartikelfilter, für die Begrünung wird ausschliesslich einheimische Vegetation verwendet, und die abgeholzte Fläche wird wieder aufgeforstet.

Weiterführender Inhalt