SBB verabschiedet Regierungsrätin Schneider-Kenel in Sissach.

Heute Dienstag haben Vertreterinnen und Vertreter der Kantonsregierung sowie der SBB die Baustelle im Bahnhof Sissach besucht. Seit rund einem Jahr wird dort an der Modernisierung der Publikums- und Gleisanlagen gearbeitet. Anlässlich dieser Baustellenbesichtigung hat sich die SBB von der Basellandschaftlichen Regierungsrätin Elsbeth Schneider-Kenel verabschiedet.

Der Bahnhof Sissach erhielt heute Nachmittag hohen Besuch. Vertreterinnen und Vertreter des Kantons Basel-Landschaft, der Gemeinde Sissach sowie der SBB besichtigen gemeinsam die Baustelle im Bahnhof. Dort wird seit Juli 2006 intensiv gebaut. Damit passt die SBB den Bahnhof an die heutigen Kundenbedürfnisse an: Moderne Publikums-, Gleis- und Stellwerkanlagen erhöhen den Komfort für Reisende.

Die Gäste überzeugten sich anlässlich der Verabschiedung von Regierungsrätin Elsbeth Schneider-Kenel vom Baufortschritt. Projektleiter Markus Ulrich führte durch die Baustelle. Für Regierungsrätin Schneider-Kenel war dieser Besuch der letzte Termin bei der SBB während ihre Amtszeit.

Sie nutzte diesen Auftritt, um aufzuzeigen, wie der S-Bahn-Viertelstundentakt im Ergolztal auch ohne Wisenberg und 3. Gleis umgesetzt werden könnte: Mit so genannten Überwerfungen im Ostkopf des Bahnhofs Basel SBB und in Pratteln sowie Anpassungen der Gleis- und Perronanlagen in Liestal und Gelterkinden. «Die Kantone der Nordwestschweiz werden beim Bund die Aufnahme einer Erweiterungsoption für die Entflechtung beantragen.»

«Mit grossem Interesse und ebenso grosser Freude verfolgen wir das politische Engagement der Kantone für die Vorlage ZEB», entgegnete Hansjörg Hess, Leiter SBB Infrastruktur, darauf. Er dankte der abtretenden Regierungsrätin für ihr Wirken in den vergangenen dreizehn Jahren als Bau- und Umweltschutzdirektorin: «Sie hinterlassen Bleibendes. Das ist ein schönes Privileg!»

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