Die SBB zieht eine positive Bilanz des «Züri Fäscht».

Die SBB zieht nach dem «Züri Fäscht» eine positive Bilanz: Mit einem lückenlosen Zug-Angebot konnte der Ansturm der nach Schätzung der Organisatoren gut zwei Millionen Besucherinnen und Besuchern ohne grössere Probleme bewältigt werden. Die Zürcher S-Bahnen verkehrten während des Festes rund um die Uhr, und auch im nationalen Verkehr bot die SBB ihren Kundinnen und Kunden mit mehreren Extrazügen eine stau- und stressfreie Heimreise.

Die SBB hat den riesigen Besucheraufmarsch zum «Züri Fäscht» am Wochenende erfolgreich bewältigt: Die nach Schätzung der Organisatoren gut zwei Millionen Besucherinnen und Besucher des «Züri-Fäschts» profitierten während 72 Stunden vom umfangreichsten öV-Angebot, das im Grossraum Zürich je für einen Event organisiert wurde. Insgesamt verkehrten über 450 S-Bahn-Extrazüge, und im nationalen Verkehr waren mehrere Nacht-Extrazüge nach Basel, Bern, Chur und Luzern unterwegs. Pascal Rechsteiner, operativer Projektleiter SBB, zieht eine positive Bilanz: «Die SBB hat die riesige Herausforderung erfolgreich gemeistert. Die Festbesucher haben fabelhaft mitgemacht. Dafür danken wir allen.»

Rund um die Uhr standen zahlreiche SBB Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen und geordneten Verkehrsablauf rund um den Mega-Event. Eine grosse Herausforderung war wie erwartet der Rückreiseverkehr nach den grossen Feuerwerken am Freitag- und Samstagabend, wobei der Publikumsandrang am Samstagabend nochmals deutlich grösser war als am Vorabend: Ab ca. 23.15 bis gegen 2.00 Uhr früh drängten sich am Hauptbahnhof und am Bahnhof Zürich Stadelhofen Massen von Festbesucherinnen und -besuchern für die Rückreise nach Hause. In Zürich Stadelhofen und im Bahnhof Museumsstrasse/Hauptbahnhof mussten die Zugänge zu den Perrons wegen des grossen Andrangs zeitweise geschlossen werden, um ein gefährliches Gedränge zu vermeiden. Trotzdem kam es zu keinen längeren Wartezeiten. Dank über hundert Kundenbetreuerinnen und -betreuern vor Ort verlief der Rückreiseverkehr ohne grössere Probleme – das enorme Kundenaufkommen konnte erfolgreich bewältigt werden. Im S-Bahnverkehr kam es zu keinen nennenswerten Verspätungen; die maximal registrierte Verspätung einer S-Bahn-Komposition betrug zehn Minuten. Auch im Fernverkehr verkehrten die Extrazüge plangemäss.

Da die S-Bahnzüge während 72 Stunden nonstop rollten, sorgten mobile Einsatztruppen mit 25 Extratouren für Sauberkeit auf den Zügen. Diese Nacht werden die S-Bahnkompositionen jetzt zusätzlich einem speziellen Reinigungsprogramm in den Depots unterzogen, damit die Berufspendler morgen Montag in sauberen Zügen wie gewohnt zur Arbeit reisen können.

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