Streckenunterbruch Bern–Fribourg dauert an.

Wegen Instabilität des Geländes infolge der starken Regenfälle dieser Woche ist die Bahnlinie Bern–Fribourg seit 10.30 Uhr an anderer Stelle unterbrochen. Der Unterbruch zwischen Schmitten und Flamatt wird voraussichtlich mindestens eine Woche andauern, da der Bahndamm vollständig unterspült ist. Auf dem übrigen SBB Netz verkehren die Züge durchgehend. Die rund 50 Extrazüge für das Rolling Stones Konzert am Samstag in Lausanne fahren zu den angekündigten Abfahrtszeiten ab, kommen jedoch teilweise verspätet an.

Seit 10.30 Uhr ist die Strecke Bern–Fribourg wegen des instabilen Geländes nach den intensiven Regenfällen dieser Woche zwischen Schmitten und Flamat an einer anderen Stelle unterbrochen. Aus diesem Grund fallen die Intercity- und Interregio-Züge von Bern bis Fribourg und retour aus. Bahnkunden auf der Ost-West-Achse reisen über Olten–Solothurn–Biel. Ebenfalls betroffen ist die S-Bahn: Die S11 fällt zwischen Bern und Fribourg aus. Die S1 (Bern–Fribourg) wendet in Thörishaus und Schmitten. Es verkehren Bahnersatzbusse. Die S1 zwischen Bern und Laupen verkehrt durchgehend. Es ist mit Verspätungen zu rechnen.

Auf den anderen SBB Hauptstrecken rollt der Bahnverkehr seit heute Morgen weitgehend normal und fahrplanmässig.

Das instabile, unterspülte Gelände zwischen Flamatt und Schmitten befindet sich rund 300 Meter von den früher durch Unwetterschäden betroffenen Stellen entfernt. Der Streckenunterbruch wird voraussichtlich noch mindestens eine Woche lang andauern. In den nächsten Tagen beurteilen geologische Fachspezialisten die Stabilität des Geländes, da sich der von den massiven Wassermassen unterspülte Damm auf 150 Metern leicht abgesenkt hat. Erst nächste Woche lässt sich nach sorgfältiger Abklärung voraussagen, welche Instandstellungsmassnahmen notwendig sind

Die SBB empfiehlt Reisenden Richtung Freiburg, sich über die Reisemöglichkeiten zu informieren sowie allenfalls mehr Reisezeit einzuberechnen. Aktuelle Informationen zum Betrieb bei der SBB und auf dem gesamten übrigen Schweizer Schienennetz sind unter www.sbb.ch/166 oder im Teletext Seite 486 abrufbar. Zudem hat die SBB für Reisende eine Hotline eingerichtet: Unter der SBB Hotline 0800 99 66 33 erhalten Reisende kostenlos Auskunft.

Extrazüge für Rolling Stones fahren wie geplant ab – früh anreisen. Der Unwetter bedingte Streckenunterbruch Bern–Fribourg hat auch Auswirkungen auf die rund 50 Extrazüge zum Konzert der Rolling Stones morgen Samstag. Voraussichtlich rund 40 000 Fans reisen nach Lausanne. Die Extrazüge müssen teilweise über Biel und die Jurasüdfusslinie umgeleitet werden. Die Abfahrtszeiten bleiben jedoch unverändert, die Kunden können sich wie geplant an den Bahnhof begeben. Hingegen können durch die Umleitung Verspätungen bei der Ankunft von bis zu 30 Minuten entstehen; Sitzplatzengpässe sind je nach Reisezeit nicht auszuschliessen, da am Jurasüdfuss keine Doppelstockzüge verkehren können. Dafür bittet die SBB um Verständnis.

Auch die Rückreise an die grösseren Schweizer Orte nach dem Konzert ist gewährleistet: Die Extrazüge bedienen Städte wie Bern, Biel, Solothurn, Basel, Zürich HB, St. Gallen oder Luzern. Anschlüsse an den regionalen Nahverkehr können jedoch nicht garantiert werden. Die SBB empfiehlt daher den Konzertbesuchern, sich am Samstag für die Rückreise zu vergewissern, ob Verbindungen zum Zielort bestehen. Informationen sind im Internet über www.sbb.ch/166, in der online Fahrplanabfrage sowie unter der kostenlosen SBB Hotline unter 0800 99 66 33 erhältlich.

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