SBB startet die umfassende Dammsanierung in Wünnewil-Flamatt.

Am 14. Januar beginnt die SBB mit der langfristigen Sanierung des Bahndamms in Wünnewil-Flamatt. Das Bahntrassee war von den Unwettern im letzten August besonders stark betroffen, was während zwei Wochen zum Unterbruch der Strecke Bern–Fribourg geführt hatte. Die umfassende Sanierung dauert bis Ende Jahr und kostet voraussichtlich rund 13,2 Mio. Franken.

Als Folge der heftigen Unwetter musste die SBB den Bahnbetrieb auf der Linie Bern–Fribourg bei Wünnewil-Flamatt vom 10. bis 24. August 2007 einstellen. Der Damm war auf 150 Metern Länge von den Wassermassen destabilisiert worden und hatte sich rund 50 Zentimeter abgesenkt. Innerhalb von zwei Wochen ermöglichten Bauarbeiter im 24-Stunden-Schichtbetrieb die Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnitts. So wurden als Sofortmassnahmen der Damm mit 7000 Kubikmetern Erdmasse stabilisiert, die Gleisanlagen repariert, ein Spurwechsel eingebaut sowie eine provisorische Hang- und Oberflächenentwässerung und eine Überwachungsanlage installiert. Gleichzeitig nahm die SBB die Planung zur langfristigen Sanierung auf.

Nächsten Montag beginnt die SBB nun mit der umfassenden Sanierung des Bahndammes in Wünnewil-Flamatt. Zur langfristigen Hangsicherung wird das Trassee über 500 Meter aufgeschüttet und durch Ankervorrichtungen gesichert. Auch den Unter- und den Oberbau der Gleisanlagen erneuert die SBB vollständig. Und schliesslich erfolgt auch die definitive Sanierung der Entwässerungsanlagen.

Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Phasen. Die erste dauert vom 14. Januar bis Ende Mai. In dieser Zeit muss das nördliche Gleis zwischen dem bereits eingebauten Spurwechsel und dem Bahnhof Flamatt stillgelegt werden. Damit die Baustelle kein Hindernis während der Euro 2008 darstellt, sind nach Abschluss der ersten Etappe beide Gleise vollständig in Betrieb. Anschliessend erfolgt in einer zweiten Phase bis Ende Jahr die Sanierung des südlichen Gleises.

Für die langfristige Sanierung des Dammes in Wünnewil-Flamatt rechnet die SBB mit Gesamtkosten von voraussichtlich rund 13,2 Mio. Franken.

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