Lärmschutzmassnahmen in St. Gallen.

Die SBB hat vom Bund den Auftrag erhalten, die Bahn leiser zu machen. Diese Vorgabe erfüllt die SBB unter anderem mit dem Bau von Lärmschutzwänden. Schweizweit werden bis 2015 rund 270 Kilometer Lärmschutzwände errichtet. Nun konkretisieren sich die Lärmschutzmassnahmen in St. Gallen. Ab 7. Oktober 2008 läuft die Planauflage in der Stadtverwaltung.

Ab 7. Oktober 2008 liegen in der Stadtverwaltung St. Gallen die Pläne zu den Lärmschutzmassnahme entlang der Bahngleise öffentlich auf. Die Einsprachefrist läuft bis am 5. November 2008.

Bei St. Gallen werden auf einer Länge von insgesamt 1,4 Kilometern Lärmschutzwände errichtet. Diese zwei Meter hohen Lärmschutzwände aus Beton, Glas oder Holz, im Bereich von besiedelten Wohnzonen, schützen die Anwohnerinnen und Anwohner besser vor Eisenbahnlärm. Die Kosten für die Lärmsanierung in St. Gallen betragen voraussichtlich 4,5 Millionen Franken. Die Lärmschutzwände werden zwischen 2010 und 2012 gebaut.

Das Stimmvolk hat 1998 der Vorlage «Bau und Finanzierung der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs» (FinöV) zugestimmt und sich damit für eine leisere Bahn ausgesprochen. Die Bahnen und das Bundesamt für Verkehr haben den Auftrag, die notwendigen Massnahmen umzusetzen. Neben der Sanierung des Rollmaterials helfen Lärmschutzwände und Schallschutzfenster die gewünschte Beruhigung entlang der Bahnlinie zu bringen.

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