SBB ist mit «Surprise» im Gespräch.

Die SBB überarbeitet auf Grund von Kundenreaktionen derzeit die Grundlagen für die Promotionsaktivitäten an den Bahnhöfen. Mit den Organisationen und Firmen, welche bisher Promotionen durchgeführt haben, ist die SBB im Gespräch. Dies gilt auch für das Strassenmagazin «Surprise».

Erstaunt hat die SBB heute Nachmittag von der Medienmitteilung des Strassenmagazins «Surprise» Kenntnis genommen. Dort steht, die SBB verweigere das Gespräch. Tatsache ist, dass die SBB mit den Verantwortlichen des Strassenmagazins bereits zusammengekommen ist und die Gespräche nicht abgeschlossen sind.

Grund für die laufenden Gespräche ist, dass die SBB auf Grund verschiedener Kundenreaktionen ihre Promotionsaktivitäten in den Bahnhöfen derzeit überdenkt. Wiederholt beklagten sich Kundinnen und Kunden über die Verkaufs- und Verteilaktionen in den Bahnhöfen. Aus diesem Grund hat die SBB vorsorglich alle Promotionsverträge per Ende diesen Jahres aufgelöst. Die SBB ist derzeit mit allen betroffenen Organisationen und Kunden in laufenden Gesprächen mit dem Ziel, gemeinsam Lösungen zu finden. Auch mit den Verantwortlichen von «Surprise» ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die SBB ist an konstruktiven Lösungen mit allen Anspruchsgruppen interessiert.

Fest steht, dass die Anzahl der Promotionen in den SBB Bahnhöfen in Zukunft spürbar reduziert wird, namentlich um die ungestörte Zirkulation der immer zahlreicher werdenden Kunden in den Bahnhöfen zu gewährleisten. Sie nimmt hier auch Ertragsausfälle in Kauf.

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