Energiesparwochen bei der SBB zahlen sich aus.

Die SBB hat in den letzten zwei Wochen Energiesparwochen durchgeführt. Die Bilanz ist erfreulich: Sowohl beim Strom- wie auch beim Wärmeverbrauch liessen sich spürbare Einsparungen erzielen und der Energieverbrauch senken.

Die SBB hat dieses Jahr ein konzernweites Energiesparprogramm lanciert. Sie will damit trotz des weiteren Angebotsausbaus bis 2015 zehn Prozent Energie sparen. In einer Sensibilisierungskampagne fokussieren sich die Anstrengungen diesen Herbst auf die Gebäude. Vom 27. Oktober bis 7. November führte die SBB Energiesparwochen durch. Alle Mitarbeitenden wurden mit Tipps zur Heizung, zur Beleuchtung sowie zum Umgang mit Informatik- und anderen elektrischen Geräten sensibilisiert. In fünf exemplarisch ausgewählten Bürogebäuden und zwei Serviceanlagen konnten sie sich an Ständen laufend über den Energieverbrauch in ihrem Arbeitsgebäude informieren.

Die Messungen in den ausgewählten Gebäuden belegen, dass der Energieverbrauch spürbar zurückging – trotz höheren Strombedarfs wegen des schlechten Wetters und früherer Dunkelheit am Abend. Durch das konsequente Ausschalten nicht benutzter Geräte und der Beleuchtung lassen sich ohne Komfortverlust bis zu zehn Prozent Strom sparen. Der Wärmeverbrauch reduzierte sich in Einzelfällen um bis zu 20 Prozent, ohne dass die Mitarbeitenden Einschränkungen beim Komfort beklagten.

Die zahlreichen Reaktionen der Mitarbeitenden aus allen Unternehmensbereichen zeigen, dass die Aktion auf breite Zustimmung gestossen ist. Die SBB plant, weitere Energiesparwochen durchzuführen.

Insgesamt hat sich die SBB mit dem Bund zum Ziel gesetzt, in 150 energieintensiven Gebäuden und Anlagen pro Jahr 1,5 Prozent weniger Energie zu verbrauchen. Weitere Sparpotenziale nutzt die SBB durch technische Optimierungen beim Rollmaterial sowie durch einen optimierten Bahnbetrieb wie etwa energieeffiziente Fahrweisen.

Weitere Informationen zum Energiesparprogramm der SBB finden sich im Internet unter www.sbb.ch/umwelt.

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