Aargauer Regionalzüge werden zu S-Bahnen.

Die Bahnbetreiber und der Kanton Aargau haben gemeinsam eine S-Bahn-Nummerierung entwickelt. Diese ist mit den Linien der Zürcher, Basler und Luzerner S-Bahnen abgestimmt und intelligent vernetzt. Die Nummerierung wird mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 eingeführt und macht das Bahnfahren im Aargau noch einfacher.

Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 erhält der Kanton Aargau seine eigene S-Bahn. An einem Informationsanlass für geladene Gäste und Medienschaffende präsentierten heute morgen die SBB und der Kanton Aargau das künftige S-Bahn-System.

Die heutigen Regionalzüge erhalten auf dem gesamten Aargauer Bahnnetz neu Liniennummern, die Züge der «WSB AAR Bus und Bahn» ebenso. «Die S-Bahn- Nummerierung macht die Benutzung des öffentlichen Verkehrs einfacher und übersichtlicher», sagte der Aargauer Landammann Peter C. Beyeler, Vorsteher Bau, Verkehr und Umwelt. Die Planer entschieden sich für Zwanzigernummern. Dies, um Verwechslungen mit den bereits bestehenden Nummern der S-Bahnen Zürich, Basel und Luzern zu vermeiden, deren Linien ebenfalls in den Aargau führen. Die Nummern werden neben dem Fahrtziel an der Stirnfront der Züge angezeigt, beim neueren Rollmaterial auch auf den Seiten sowie im Zuginnern und auf allen Anzeigen der Fahrgastinformation.

Da im Aargau nicht alle Züge auf ein einziges grosses Zentrum hinsteuern, verknüpft und verwebt das neue S-Bahn-System die Verbindungen zu den verschiedenen Zentren. «Durch das Zusammenwachsen zu einem integralen S-Bahn-Raum schliesst der Aargau die Lücke zwischen den S-Bahnen in Zürich, Basel und der Zentralschweiz», so Ulrich Landolt, Leiter SBB Regionalverkehr Nordwestschweiz.

Anfangs Dezember wird die SBB den neuen Netzplan und die anstehenden Fahrplanänderungen der Bevölkerung vorstellen, unter anderem mit Flyern und Informationsständen an den Bahnhöfen Olten, Aarau, Zofingen und Lenzburg.

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