SBB weiht moderne Verkaufsanlage in Küssnacht am Rigi ein.

Nach dreimonatiger Renovation weiht die SBB am 19. November das neue SBB Reisebüro in Küssnacht ein. Das bestehende Bahnhofgebäude wurde innen und aussen aufgefrischt. Gleichzeitig wurde die Zahl der P+Rail-Parkfelder auf 86 Plätze verdoppelt.

Seit August 2008 renoviert die SBB das Bahnhofgebäude in Küssnacht. Letzte Arbeiten im Hintergrund werden noch bis Mitte Dezember ausgeführt, das neue SBB Reisebüro kann jedoch bereits am Mittwoch, 19. November 2008, eingeweiht werden. Entstanden ist eine offene, kundenfreundliche Verkaufsanlage nach heutigem SBB Standard.

Das SBB Reisebüro bietet neben nationalen und internationalen Bahnbilletten auch Eventtickets und Städtereisen an. Seit Kurzem können Kundinnen und Kunden zudem am Bahnhof Küssnacht auch Geld wechseln und Bargeld mit Western Union transferieren lassen.

Die Renovation des Bahnhofgebäudes sorgte – im Rahmen der Vorschriften des Denkmalschutzes – innen und aussen für ein neues, frisches Erscheinungsbild. Äusserlich sanierte die SBB die komplette Gebäudehülle inklusive Perrondach sowie das WC-Haus. Die Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoss wurden einer sanften Renovation unterzogen. Die SBB investierte rund 600 000 Franken in die Sanierung des Bahnhofgebäudes.

Mit der am 1. Oktober 2008 eröffneten P+Rail-Anlage hat die SBB ausserdem die Zahl der Parkplätze verdoppelt. Neu bietet die Anlage 84 Parkplätze sowie zwei Invalidenparkplätze. Ziel der SBB ist es, die kombinierte Mobilität zu fördern: Wer am Wohnort nicht optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden ist, nutzt für die kurze Distanz zum Bahnhof das Auto und für die längere Reise die Bahn. Die Kosten für Erweiterung und Modernisierung beliefen sich auf rund 850 000 Franken.

Für einen grosszügigen, überdachten Busperron und eine neue, behindertengerechte Personenunterführung zum Mittelperron erarbeitet die SBB in Zusammenarbeit mit dem Bezirk momentan das Bauprojekt. 2009 soll das Projekt das Plangenehmigungsverfahren durchlaufen. Voraussichtlich Ende 2011 können diese Neuerungen in Betrieb genommen werden.

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